Am 29. April 2026 trifft sich der Vorstand von Geely Automobile in Hongkong — und der Markt wartet gespannt. Der chinesische Autobauer hat zuletzt operativ stark geliefert, und nun geht es darum, ob sich die Dynamik auch in den Margen niederschlägt.
Zeekr dreht ins Plus
Der auffälligste Wandel vollzieht sich bei der Premium-Elektrotochter Zeekr. Die Auslieferungen sprangen im ersten Quartal 2026 um 86 Prozent auf über 77.000 Einheiten. Noch relevanter für Anleger: Im dritten Quartal 2025 schrumpften die Verluste auf rund 43 Millionen US-Dollar — ein Rückgang von fast 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttomarge kletterte auf über 19 Prozent, ein für einen Elektroautohersteller beachtlicher Wert. Das Hochpreissegment entwickelt sich damit zunehmend zum Margentreiber statt zur Belastung.
Rekordquartal mit klarem Antriebsmix
Das operative Fundament ist solide. Im ersten Quartal 2026 lieferte Geely 709.358 Fahrzeuge aus — ein historischer Bestwert für ein erstes Quartal. Allein im März überschritten die Auslieferungen 233.000 Einheiten. Das Auslandsgeschäft legte um 126 Prozent auf 203.024 Einheiten zu.
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Allerdings zeigt der Antriebsmix eine bemerkenswerte Verschiebung: PHEV-Verkäufe wuchsen im März um 70 Prozent, während reine Batteriefahrzeuge um 18 Prozent zurückgingen. Das Wachstum basiert also weniger auf vollelektrischen Modellen als auf Plug-in-Hybriden — ein Faktor, den Investoren bei der Margenbeurteilung einpreisen müssen.
Ambitionen gegen BYD
Geely hat offen erklärt, bis Ende 2026 zur meistverkauften Automobilmarke Chinas aufsteigen zu wollen — und damit BYD zu verdrängen. In den ersten zwei Monaten des Jahres lieferte Geely rund 76.000 Einheiten mehr aus als der Rivale, der seinerseits einen Rückgang von 36 Prozent verzeichnete. Das Gesamtjahresziel liegt bei 3,45 Millionen Fahrzeugen, im NEV-Segment werden 2,22 Millionen Einheiten angepeilt — ein Plus von 32 Prozent gegenüber 2025.
Ob der PHEV-lastige Absatzmix und das internationale Wachstum tatsächlich die Gewinnmargen verbessert haben, zeigen die ungeprüften Quartalszahlen am 29. April.
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