Die Volvo-Beteiligung des chinesischen Autoriesen Geely entwickelt sich zum Albtraum für Anleger. Die schwedische Tochter rutschte 2025 tief in die roten Zahlen – und belastet damit auch die Position des Mutterkonzerns.
Heute Donnerstag legte Volvo Cars verheerende Jahreszahlen vor. Unter dem Strich steht ein Verlust von drei Milliarden schwedischen Kronen (281 Millionen Euro). Besonders bitter: Im Vorjahr hatte man noch knapp 16 Milliarden Kronen Gewinn erwirtschaftet. Die Aktie stürzte in Stockholm zeitweise um ein Fünftel auf 23,49 Kronen ab.
Operative Schwäche alarmiert Analysten
Das eigentliche Problem liegt im Tagesgeschäft. Im vierten Quartal brach der Umsatz um 16 Prozent auf 94,4 Milliarden Kronen ein. Das operative Ergebnis (EBIT) halbierte sich auf magere 1,9 Milliarden Kronen – und verfehlte damit die Analystenschätzungen um die Hälfte. Die Experten von Bernstein sprechen von einem „großen Rückschritt“ und sehen den Ausblick angesichts des anhaltenden Gegenwinds als zu ambitioniert an.
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Die Ursachen sind vielfältig: ein ungünstigerer Verkaufsmix, sinkende Preise, schrumpfender Absatz und die erstarkende schwedische Krone. Hinzu kommen massive Sonderbelastungen durch Umbaukosten für 3.000 Stellenstreichungen, hohe Abschreibungen auf verspätete Modelle und die amerikanischen Zölle.
Geely unter Druck
Für Geely, das Volvo kontrolliert, ist die Entwicklung ein herber Schlag. Die schwedische Tochter lieferte 2025 nur noch 710.000 Fahrzeuge aus – sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die starke Kurserholung Ende 2025, die zwischenzeitlich eine Verdoppelung gebracht hatte, ist Geschichte. Das Papier bewegt sich wieder auf dem Niveau von Anfang 2025.
Volvo-Chef Hakan Samuelsson verspricht für 2026 eine Kehrtwende mit steigendem Absatz und deutlich verbessertem Cashflow. Weitere fünf Milliarden Kronen sollen eingespart werden. Doch ob das ausreicht, um die Wende zu schaffen, bleibt fraglich. Die operativen Zahlen sprechen aktuell eine andere Sprache.
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