Schwellenmärkte bleiben volatil – doch bei Fidelity Emerging Markets Limited passiert gerade etwas Bemerkenswertes. Am 8. Januar 2026 übernahm der US-Vermögensverwalter Lazard Asset Management durch das Rückkaufprogramm des Unternehmens plötzlich eine noch größere Position.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Lazard hält nun 10,01 Prozent der Stimmrechte an Fidelity Emerging Markets Limited – das entspricht 4.434.029 Aktien. Noch bei der vorherigen Meldung waren es lediglich 7,138 Prozent. Was ist passiert?
Rückkaufprogramm verschiebt Kräfteverhältnisse
Der Anstieg hat nichts mit aktivem Aufstocken zu tun. Vielmehr kaufte Fidelity Emerging Markets am 8. Januar eigene Aktien zurück und löschte sie anschließend. Konkret verschwanden 106.917 Papiere vom Markt – zu Preisen zwischen 1.098 und 1.102 Pence je Aktie, im Durchschnitt 1.100,03 Pence.
Durch diese Verkleinerung des Gesamtkuchens wuchs Lazards Anteil automatisch. Ein klassischer Fall von passiver Schwellenüberschreitung, wie sie in der Meldung vermerkt wurde. Nach der Transaktion bleiben nur noch 44.269.727 Aktien mit Stimmrechten im Umlauf – zusätzlich hält das Unternehmen 9.025.940 eigene Aktien im Treasury.
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Was bedeutet das für Anleger?
Aktienrückkäufe gelten oft als Signal für Managementvertrauen – das Unternehmen sieht die eigenen Papiere als unterbewertet an. Gleichzeitig reduziert sich die Zahl ausstehender Aktien, was rechnerisch Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis verbessert.
Für Lazard Asset Management bedeutet die neue 10-Prozent-Schwelle formale Meldepflichten gegenüber der britischen Finanzaufsicht. Der New Yorker Vermögensverwalter bleibt damit einer der größten Einzelaktionäre bei Fidelity Emerging Markets Limited, das unter der ISIN GG00B4L0PD47 an den Märkten notiert ist.
Die Transaktion erfolgte am 8. Januar, die offizielle Benachrichtigung ging einen Tag später ein. Ob weitere Rückkäufe folgen, bleibt abzuwarten – doch die jüngste Aktion zeigt deutlich, dass das Management weiterhin bereit ist, Kapital für eigene Aktien einzusetzen.
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