Die britische Genus steht vor einem überraschend starken Geschäftsjahr. Das Unternehmen für Tiergenetik meldet Halbjahreszahlen, die selbst die eigenen Erwartungen deutlich übertreffen. Der bereinigte Vorsteuergewinn liegt bei rund 50 Millionen Pfund – und das ohne eine wichtige Sonderzahlung aus China.
Rechnet man diese Meilensteinzahlung von 5,6 Millionen Pfund hinzu, schnellt der Gewinn sogar auf 55,6 Millionen Pfund. Was steckt dahinter?
Durchbruch in China macht den Unterschied
Im Dezember erhielt Genus die entscheidende Genehmigung der chinesischen Aufsichtsbehörde SASAC für sein Joint Venture im Schweinebereich. Diese Zulassung löste die finale Zahlung von 7,5 Millionen Dollar (etwa 5,6 Millionen Pfund) des Partners BCA aus.
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Die offizielle Gründung des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens und der Geldeingang werden im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet. Damit erschließt sich Genus einen der weltweit größten Märkte für Tiergenetik.
Prognose deutlich angehoben
Angesichts der starken ersten Jahreshälfte hebt das Management nun seine Jahresprognose an. Der bereinigte Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr 2026 soll moderat über dem oberen Ende der bisherigen Markterwartungen liegen. Analysten hatten bisher eine Spanne von 82,7 bis 85 Millionen Pfund veranschlagt.
Damit würde sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Die vollständigen Halbjahreszahlen für die sechs Monate bis Ende Dezember 2025 will Genus am 26. Februar vorlegen. Dann dürfte klar werden, wie nachhaltig dieser Wachstumskurs tatsächlich ist.
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