Die Fusionsgespräche zwischen Glencore und Rio Tinto stecken in der Sackgasse. Wie die Financial Times am Mittwochabend unter Berufung auf Insider berichtete, steht der Mega-Deal auf der Kippe. In zentralen Punkten gibt es bislang keine Einigung – und die Zeit drängt.
Streit um Führungspositionen
Der Knackpunkt: Rio Tinto besteht darauf, sowohl den Verwaltungsratspräsidenten als auch den Vorstandsvorsitzenden des fusionierten Konzerns zu stellen. Glencore wiederum fordert eine hohe Prämie für seine Aktionäre. Zwei Positionen, die sich nicht ohne Weiteres unter einen Hut bringen lassen.
Dabei wäre der Zusammenschluss einer der größten Rohstoff-Deals der Börsengeschichte. Rio Tinto würde dabei als Käufer auftreten und den schweizerischen Konzern übernehmen. Die Verhandlungen sollen über den heutigen Donnerstag hinaus fortgesetzt werden – ursprünglich hatte das britische Takeover Panel Rio Tinto eine Frist bis zum 5. Februar gesetzt, um sich als potenzieller Bieter zu positionieren.
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Superzyklus im Hintergrund
Der Zeitpunkt für den Deal könnte kaum günstiger sein. Die Rohstoffmärkte befinden sich in einer Zeitenwende. Während Edelmetalle als sichere Häfen glänzen, treibt die Energiewende die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Lithium, Antimon oder Wolfram massiv an. Geopolitische Spannungen verschärfen die Angebotssituation zusätzlich.
Glencore wäre durch eine Fusion mit Rio Tinto optimal positioniert, um von diesem Superzyklus zu profitieren. Die Fragmentierung der Rohstoffmärkte schafft einzigartige Chancen für strategisch aufgestellte Konzerne. Doch ob der Deal tatsächlich zustande kommt, steht aktuell in den Sternen.
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