Glencore bespricht mit Aktionären vorgeschlagene Änderungen an der Vergütung von CEO Gary Nagle. Das berichtete Reuters am Montag unter Berufung auf die Financial Times. Bei einer Übernahme durch einen Wettbewerber und Nagles Ablösung als CEO könnten langfristige Aktienzuteilungen früher unverfallbar werden, wobei die Einzelheiten des Vorschlags dem Bericht zufolge noch in Arbeit seien.

Die Gespräche betreffen damit die Behandlung langfristiger Aktienzuteilungen unter den beiden genannten Bedingungen: einer Übernahme durch einen Wettbewerber und der Ablösung Nagles als CEO.

Kobaltproduktion sinkt, Kupferprognose bestätigt

Im Produktionsbericht vom 29. Oktober meldete Glencore für die ersten neun Monate eine selbst geförderte Kobaltmenge von 13.700 Tonnen. Das entsprach einem Rückgang um 52 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Gründe nannte das Unternehmen das anhaltende Exportquotenregime der Demokratischen Republik Kongo und den Fokus auf Kupfer.

Für Kupfer hielt Glencore an seiner Jahresprognose 2026 fest. Die erwartete Produktionsspanne beträgt weiterhin 810.000–870.000 Tonnen. Innerhalb dieses Rahmens rechnet das Unternehmen allerdings mit einer Produktion am unteren Ende der Spanne.

Bei Ferrochrom meldete Glencore für das dritte Quartal 2026 eine anteilige Produktion von 125.000 Tonnen. Gegenüber dem zweiten Quartal stieg die Produktion um 29 %, während die Schmelzbetriebe in Südafrika schrittweise wieder anliefen.

Anlegertermin im Dezember

Die Glencore-Aktie fiel am Freitag um 0,2% auf einen Schlusskurs von 5,90 €. Damit gab das Papier auch am letzten Handelstag der Woche nach.

Glencore hat außerdem sein jährliches Investor Update für den 7. Dezember angekündigt. Die Veranstaltung soll um 11:00 Uhr britischer Zeit stattfinden. Damit steht für Anleger ein weiterer Termin mit dem Unternehmen im Kalender.