Schwache globale Wachstumsaussichten und geopolitische Risiken drückten zuletzt auf die Stimmung am Kupfermarkt. Indes sorgt ein saisonaler Effekt in Asien für eine unerwartete Atempause. Chinesische Verarbeiter füllen vor den anstehenden Feiertagen ihre Lager und stabilisieren so den Global X Copper Miners ETF (COPX) nach einer viertägigen Verlustserie.
Asiatische Käufer federn Preisdruck ab
Die Kupfer-Futures kletterten wieder über die Marke von sechs US-Dollar je Pfund. Gao Yin, Analyst bei Shouhe Asset Management, führt diese Erholung auf verstärkte Käufe vor dem chinesischen Arbeitsfeiertag Anfang Mai zurück. Diese Nachfrage dämpft die Sorgen vor einer restriktiveren Geldpolitik und einer schwächelnden globalen Industrie.
Offizielle Daten untermauern die hohe Aktivität in der Volksrepublik. Im März produzierten chinesische Schmelzer ein Rekordvolumen von 1,33 Millionen Tonnen Raffiniertkupfer. Lukrative Preise für das Nebenprodukt Schwefelsäure hatten die Margen der Branche beflügelt. Im Mai erwarten Experten allerdings eine Abkühlung durch saisonale Wartungsarbeiten.
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Capstone Copper liefert frische Daten
Ein weiterer Impulsgeber für den COPX folgt am heutigen Mittwoch nach US-Börsenschluss. Capstone Copper legt seine Ergebnisse für das erste Quartal vor. Das Unternehmen peilt für das laufende Jahr eine Produktion von gut 200.000 Tonnen an.
Aktionäre blicken dabei besonders auf den Standort Mantoverde. Ein Streik hatte die dortige Auslastung zeitweise auf knapp die Hälfte der Normalkapazität gedrückt. Das Management priorisiert nun die vollständige Rückkehr zum Regelbetrieb.
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Konzentriertes Portfolio trifft auf Angebotssorgen
Capstone ist Teil eines stark fokussierten Portfolios. Der COPX verwaltet ein Vermögen von über sieben Milliarden US-Dollar, verteilt auf 45 Positionen. Die zehn größten Werte dominieren den Fonds und machen mehr als die Hälfte der Gewichtung aus. Zuletzt sprang das Handelsvolumen des ETF deutlich über den historischen Durchschnitt.
Langfristig stützt ein strukturelles Ungleichgewicht die Perspektive der Minenbetreiber. Der Boom bei Rechenzentren und der Ausbau der Stromnetze treiben den Bedarf. S&P Global prognostiziert bis 2040 einen Anstieg der weltweiten Nachfrage auf 42 Millionen Tonnen. Ohne neue Minenprojekte droht ein massives Angebotsdefizit von zehn Millionen Tonnen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Qualität der abgebauten Erze sinkt. Schmelzer müssen heute doppelt so viel Gestein verarbeiten wie noch vor 25 Jahren, um dieselbe Menge Kupfer zu gewinnen. Mit den heutigen Quartalszahlen von Capstone Copper erhalten Investoren einen direkten Einblick, wie gut die Minenbetreiber diese operativen Hürden im aktuellen Preisumfeld meistern.
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