Die Federal Reserve hat den Goldmarkt diese Woche kalt erwischt. Nach einem überraschend starken Erzeugerpreisindex und einem hawkishen Signal der Fed brach der Goldpreis innerhalb von nur zwei Handelstagen um rund sechs Prozent ein — von über 5.200 Dollar je Unze auf 4.493 Dollar zum Wochenschluss am Freitag.
Der Auslöser war klar: Die Fed ließ die Zinsen unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent, signalisierte aber nur noch eine einzige Zinssenkung um 25 Basispunkte für das Gesamtjahr 2026. Diese „Higher for longer“-Haltung trieb die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,37 Prozent — den höchsten Stand seit Juli 2025 — und ließ den Dollar zulegen. Für Gold, das keine Zinsen abwirft, bedeutet das steigende Opportunitätskosten.
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Institutionelle Verkäufe verstärken den Druck
Hinter dem Kursrutsch steckt mehr als nur Zinsmathematik. Steigende Energiepreise und Volatilität an den Aktienmärkten zwangen große institutionelle Investoren dazu, ihr liquidestes Gewinnasset zu verkaufen, um Kapital freizusetzen und Sicherheitsanforderungen in anderen Portfoliobereichen zu erfüllen. Analysten bezeichneten die Bewegung als momentum-getriebene Liquidationswelle — keine geordnete Neubewertung.
Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares flossen bis Mittwoch rund 1,2 Milliarden Dollar ab, der Bestand sank auf 1.067 Tonnen. Der 50-Tage-Gleitende Durchschnitt bei 4.961 Dollar, zuvor eine verlässliche Unterstützung, wurde am Mittwoch mit einem Tagesrückgang von 3,7 Prozent nach unten durchbrochen und gilt nun als schwerer Widerstand.
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Technische Lage und Ausblick
Der RSI ist in den überverkauften Bereich unter 30 gefallen, was auf erschöpften kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet. Die nächsten relevanten Unterstützungszonen liegen bei 4.550 und 4.360 Dollar, der 200-Tage-EMA bei 4.200 Dollar markiert die technische Grenze zwischen Bullen- und Bärenmarkt.
Für die Handelswoche ab dem 23. März stehen US-PMI-Daten für März sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Kalender — beides Datenpunkte, die den Zinspfad der Fed weiter prägen könnten. J.P. Morgan und Bank of America halten trotz der Korrektur an Jahreszielen von 6.300 beziehungsweise 6.000 Dollar je Unze fest, gestützt auf anhaltende Zentralbanknachfrage und einen mittelfristig erwarteten schwächeren Dollar.
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