Gold: Das wahre Risiko

Der Goldpreis erhält eine kurze Verschnaufpause durch moderatere US-Erzeugerpreise und diplomatische Hoffnungen im Nahen Osten. Die Fed hält sich mit Zinssenkungen zurück.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • US-Erzeugerpreise steigen weniger stark als befürchtet
  • Diplomatische Meldungen drücken den Ölpreis
  • Fed signalisiert abwartende Zinspolitik
  • Goldpreis kämpft mit wichtiger Chartmarke

Ein überraschend milder Anstieg der US-Erzeugerpreise bringt dem Goldmarkt eine kurze Verschnaufpause. Der Preis für die Feinunze rutschte am Mittwoch leicht auf 4.830 US-Dollar ab. Marktteilnehmer atmen auf. Die befürchtete zweite Inflationswelle bleibt vorerst aus.

Überraschung bei den Erzeugerpreisen

Die jüngsten Daten aus Washington liefern ein gemischtes Bild. Der US-Erzeugerpreisindex kletterte im März lediglich um 0,5 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld einen drastischen Sprung von 1,2 Prozent befürchtet. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von 4,0 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit drei Jahren. Haupttreiber für diese Entwicklung bleiben die Energiekosten. Allein die Benzinpreise schossen um fast 16 Prozent in die Höhe. Ein massiver Energieschock durch den Nahostkonflikt droht den Rückgang der Inflation zu bremsen.

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Diplomatie drückt den Ölpreis

Parallel dazu entspannt sich die Lage am Persischen Golf leicht. Berichte über eine mögliche zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran drücken den Ölpreis unter 90 Dollar. Die Folge: Der Inflationsdruck im Markt sinkt. Die Federal Reserve reagiert auf diese Gemengelage mit Zurückhaltung. Die Notenbank nimmt eine abwartende Haltung ein. Die Märkte preisen aktuell nur noch eine Wahrscheinlichkeit von knapp 30 Prozent für eine Zinssenkung in diesem Jahr ein. Ein schwächerer US-Dollar stützt den Goldpreis indes ab.

Wichtige Chartmarken im Fokus

Technisch gesehen steckt das Edelmetall in einer engen Spanne fest. Der Kurs scheitert derzeit an der 200-Perioden-Linie bei rund 4.855 Dollar. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte neue Käufer anlocken. Nach unten sichert eine wichtige psychologische Marke ab.

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  • Widerstand: 4.855 USD (200-Perioden-SMA)
  • Unterstützung: 4.800 USD (Psychologische Marke)
  • Langfristiger Trend: 4.200 USD (200-Tage-EMA)

Langfristig bleiben große Adressen optimistisch. J.P. Morgan rechnet bis Ende 2026 mit einem Goldpreis von 6.300 Dollar pro Unze.

Am heutigen Mittwoch richtet sich der Blick auf das Fed Beige Book. Dieser Bericht liefert wichtige Hinweise für die nächste Zinsentscheidung am 29. April. Fällt die Kerninflation weiterhin moderat aus, könnte der US-Dollar weiter nachgeben. Das würde dem Goldpreis neuen Schub in Richtung der Marke von 4.900 Dollar verleihen. Fällt der Kurs unter 4.800 Dollar, droht ein erneuter Test tieferer Unterstützungszonen.

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