Gold: Eine aufregende Phase!

Wells Fargo hebt Goldkursziel massiv an und erwartet bis Ende 2026 Preise bis 6.300 US-Dollar. Geopolitische Spannungen und strategische Zentralbankkäufe stützen die Nachfrage.

Gold Aktie
Kurz & knapp:
  • Wells Fargo erwartet Goldpreis bis 6.300 US-Dollar
  • Geopolitische Risiken stützen die Goldnachfrage
  • Chinesische Notenbank kauft weiter strategisch Gold
  • Goldpreis notiert aktuell unter Allzeithoch

Während Diplomaten in Islamabad über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran verhandeln, zeigt Gold, was es in unsicheren Zeiten kann: Die Notierung legte auf Wochensicht rund zwei bis drei Prozent zu. Vollständige Entwarnung gibt es jedoch nicht — und genau das hält die Nachfrage aufrecht.

Straße von Hormus als Preistreiber

Der Grund für die anhaltende Anspannung liegt buchstäblich auf dem Wasser. Durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, passieren derzeit nur noch rund zehn Schiffe täglich — vor dem Konflikt waren es im Schnitt etwa 140. Solange diese Blockade nicht aufgelöst ist, bleibt ein erheblicher Risikoaufschlag im Goldpreis eingepreist.

Gleichzeitig drückt die Aussicht auf eine Konfliktlösung die Ölpreise. Sinkende Energiekosten könnten den Inflationsdruck in den USA mildern — und damit der Federal Reserve mehr Spielraum für Zinssenkungen geben. Da Gold keine Zinsen abwirft, profitiert das Edelmetall traditionell von einem solchen Umfeld. Allerdings mahnen Fed-Vertreter zur Vorsicht: Die Kerninflation gilt weiterhin als hartnäckig.

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Wells Fargo mit aufsehenerregendem Kursziel

Auf der fundamentalen Seite kommt zusätzliche Unterstützung aus zwei Richtungen. Die chinesische Zentralbank setzt ihre strategischen Goldkäufe fort — ein Signal für die anhaltende Diversifizierung globaler Reserven weg vom US-Dollar.

Wells Fargo legte nach und hob sein Kursziel massiv an: Die Bank erwartet bis Ende 2026 einen Goldpreis zwischen 6.100 und 6.300 US-Dollar pro Feinunze. Den aktuellen Rücksetzer vom Allzeithoch — der Goldpreis notiert derzeit knapp 12 Prozent unter dem Januar-Hoch bei 5.450 US-Dollar — werten die Analysten als gesunde Korrektur in einem intakten Aufwärtstrend.

Charttechnisch bewegt sich Gold in einer Konsolidierungszone zwischen rund 4.700 US-Dollar (Unterstützung) und dem Widerstandsbereich bei 4.800 bis 4.860 US-Dollar. Ein klarer Ausbruch nach oben wäre das nächste Signal — vorausgesetzt, die Waffenruhe hält und die Makrodaten spielen mit.

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