Gold: Entscheidung in London!

Der Goldkurs verharrt in enger Spanne, während Diplomaten über die Straße von Hormus verhandeln und die US-Notenbank einen harten Zinskurs signalisiert. Die nächsten Impulse kommen aus London und Washington.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Diplomatische Hoffnungen auf Lösung der Hormus-Blockade
  • Fed-Präsident signalisiert möglichen Zinsstopp bis 2027
  • Goldpreis notiert bei knapp 4.800 US-Dollar pro Unze
  • Nächste Fed-Sitzung Ende April als Schlüsselereignis

In London verhandeln Diplomaten über die Öffnung der wichtigsten Wasserstraße der Welt, während der Goldmarkt in Lauerstellung verharrt. Die Aussicht auf eine dauerhafte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hält den Preis für das Edelmetall in einem engen Korridor. Käufer und Verkäufer warten auf den entscheidenden Impuls.

Aktuell notiert die Feinunze bei knapp 4.800 US-Dollar. Auf Wochensicht verbucht das Asset damit ein leichtes Plus und markiert die vierte Gewinnwoche in Folge. Auslöser dieser robusten Haltung sind Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Demnach habe Teheran weitreichende Bedingungen akzeptiert, darunter den Verzicht auf sein Nuklearprogramm und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Eine offizielle Bestätigung der iranischen Seite steht allerdings noch aus.

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Blockade mit globalen Folgen

Die Brisanz der Lage spiegelt sich in den Worten von IEA-Chef Fatih Birol wider. Er bezeichnet die aktuelle Situation als die größte Energiekrise der Geschichte. Ein Großteil der globalen Öl- und Gasproduktion ist blockiert, eine vollständige Wiederherstellung könnte bis zu zwei Jahre dauern. Um eine Lösung zu finden, richten Großbritannien und Frankreich am heutigen Freitag eine Krisenkonferenz aus. Ziel ist eine militärische Defensivmission für die blockierte Meerenge.

Parallel dazu rückt die US-Notenbank in den Fokus. Die blockierten Lieferketten treiben die Inflationssorgen, was die Federal Reserve zu einem harten Kurs zwingt. Chicago-Fed-Präsident Austan Goolsbee brachte sogar ins Spiel, dass Zinssenkungen bis 2027 ausbleiben könnten, falls die Teuerung hoch bleibt. Höhere Zinsen machen das zinslose Gold für Investoren unattraktiver. Marktbeobachter preisen für den April-Entscheid der Fed eine Beibehaltung des Leitzinses bei 3,50 bis 3,75 Prozent nahezu vollständig ein.

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Zinsängste bremsen den Ausbruch

Trotz dieses Gegenwinds stützen fallende Ölpreise – getrieben durch die jüngsten diplomatischen Hoffnungen – den Goldkurs. Technisch bewegt sich das Asset in einer engen Spanne. Die Marke von 4.780 US-Dollar fungiert derzeit als massiver Widerstand, während nach unten die Zone um 4.700 US-Dollar Halt bietet. Großbanken wie JPMorgan und Goldman Sachs ziehen den Rahmen derweil deutlich weiter. Sie kalkulieren mittelfristig mit einer massiven Handelsspanne zwischen 4.000 und 6.300 US-Dollar.

Der nächste große Impuls steht bereits im Kalender. Am 28. und 29. April trifft sich die Federal Reserve zur nächsten Zinssitzung. Bis dahin diktiert die Diplomatie rund um die Straße von Hormus den Takt am Goldmarkt. Gelingt in London ein greifbarer Durchbruch, dürfte der sinkende Inflationsdruck die Fed entlasten – und den Goldpreis aus seiner aktuellen Seitwärtsbewegung befreien.

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