Gold: Erholung über 5.200 Dollar

Der Goldpreis steigt nach geopolitischer Entspannung und einem schwächeren US-Dollar wieder an. Die anstehenden US-Inflationsdaten entscheiden über die weitere Richtung des Edelmetalls.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Geopolitische Entspannung lässt Ölpreise fallen
  • Schwächerer US-Dollar stützt Goldnachfrage
  • Chartmuster deutet auf bullische Trendwende
  • US-Inflationsdaten als nächster Kursentscheider

Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten und ein schwächerer US-Dollar treiben den Goldpreis am Mittwoch wieder über die Marke von 5.200 Dollar. Nach dem deutlichen Rücksetzer zu Wochenbeginn stabilisiert sich das Edelmetall, während Anleger gespannt auf die anstehenden US-Inflationsdaten warten. Kann der Goldpreis seine Gewinne behaupten?

Ölpreis-Rückgang entlastet Gold

Der jüngste Aufwärtstrieb resultiert primär aus einer Entspannung am Energiemarkt. Nachdem US-Präsident Donald Trump signalisierte, dass der Konflikt im Nahen Osten „bald enden“ könnte, brachen die Ölpreise um über 7 % ein. Für Gold ist dies ein indirektes Kaufsignal: Sinkende Energiekosten reduzieren das Risiko inflationsgetriebener Zinsschocks. Da Gold keine Zinsen abwirft, profitiert es traditionell von der Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik der Zentralbanken.

Zusätzlichen Rückenwind liefert der Rückzug des US-Dollars von seinem Dreimonatshoch. Ein schwächerer Dollar macht das in Greenback gehandelte Edelmetall für internationale Käufer attraktiver. Parallel dazu stützen strukturelle Faktoren den Kurs: Notenbanken aus Schwellenländern wie Uganda, Malaysia und Korea bauen ihre Goldreserven weiter aus – und das selbst auf dem historisch hohen Niveau von über 5.000 Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?

Charttechnik signalisiert Stärke

Charttechnisch hat sich die Lage deutlich aufgehellt. Mit der Ausbildung eines sogenannten „Three White Soldiers“-Musters im Bereich zwischen 5.052 und 5.180 Dollar deutet sich eine bullische Trendwende an. Solange der Kurs die Unterstützung bei 5.140 Dollar verteidigen kann, bleibt der Fokus der Marktteilnehmer nach oben gerichtet.

Auch institutionelle Investoren zeigen wieder verstärktes Interesse. Analysten von J.P. Morgan erwarten für das laufende Jahr Zuflüsse in Gold-ETFs von rund 250 Tonnen. Die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit und der Erwartung sinkender Realzinsen schafft ein Umfeld, in dem Rücksetzer derzeit schnell für Käufe genutzt werden.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?

Entscheidung durch US-Inflationsdaten

Die kurzfristige Richtung wird heute Nachmittag um 13:30 Uhr (MEZ) mit der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise (CPI) für Februar festgelegt. Dieses Datenpaket gilt als wichtigster Indikator für die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche.

Ein schwächer als erwarteter Inflationswert dürfte den Vorstoß in Richtung der Widerstandszone bei 5.266 bis 5.320 Dollar beschleunigen. Sollte die Teuerungsrate jedoch über den Prognosen liegen, müssen Anleger mit einem erneuten Test der Unterstützungsmarken bei 5.050 Dollar rechnen.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 4. April liefert die Antwort:

Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Goldpreis LBMA

Goldpreis LBMA Jahresrendite