Die USA beschlagnahmen ein iranisches Frachtschiff, Teheran kündigt umgehend Vergeltung an. Der erst vergangene Woche gefeierte Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran steht offenbar vor dem Aus. Für den Goldpreis bedeutet das eine abrupte Rückkehr der vertrauten Krisendynamik.
Am Freitag profitierte das Edelmetall noch von der Hoffnung auf eine offene Straße von Hormuz. Der Kurs markierte dabei mit 410,91 sein aktuelles 52-Wochen-Hoch. Parallel dazu zog die Volatilität spürbar auf über 56 Prozent an. Die erneute Zuspitzung der geopolitischen Lage treibt nun die Ölpreise nach oben und stärkt den US-Dollar. Ein starker Greenback macht Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer und bremst den Aufwärtstrend.
Zinswende rückt in weite Ferne
Der Ölpreisschock verändert die Kalkulation der US-Notenbank. Händler preisen Zinssenkungen zunehmend aus dem Markt. Fed-Gouverneur Christopher Waller signalisierte bereits, dass die Zinsen bei kriegsbedingt steigender Inflation stabil bleiben müssen.
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Für das nächste Fed-Meeting Ende April erwarten die Märkte keine Entlastung mehr. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bis Dezember ist auf ein Drittel gesunken. Höhere Zinsen erhöhen die Opportunitätskosten für das zinslose Gold und belasten die Preisentwicklung.
Zentralbanken stützen den Markt
Unabhängig von den kurzfristigen geopolitischen Beben bleibt das fundamentale Fundament stark. Die globalen Zentralbanken traten im Februar den 23. Monat in Folge als Nettokäufer auf. Polen führte die Liste mit 20 Tonnen an.
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Auch China stockte seine offiziellen Reserven den 17. Monat in Folge auf. Diese anhaltende strukturelle Nachfrage fängt Abflüsse aus westlichen Gold-ETFs effektiv auf und verhindert einen tieferen Einbruch der Notierungen.
In den kommenden Tagen rücken neue US-Konjunkturdaten in den Fokus, beginnend mit den ADP-Beschäftigungszahlen zur Wochenmitte. Technisch bewegt sich Gold aktuell in einer neutralen Zone, was der RSI von 58,1 unterstreicht. Fällt die Unterstützung bei 4.600 US-Dollar, drohen weitere Abverkäufe. Hält das Niveau, bleibt der Weg in Richtung der Widerstandsmarke von 4.800 US-Dollar offen.
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