Entspannung im Nahen Osten drückt normalerweise den Goldpreis. Aktuell passiert das Gegenteil. Ein zehntägiger Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon lässt die Ölpreise einbrechen und schwächt den US-Dollar. Das Edelmetall profitiert von dieser ungewöhnlichen Konstellation und steuert auf den vierten Wochengewinn in Folge zu.
Waffenruhe und Währungsdruck
Die Straße von Hormuz bleibt während der Feuerpause für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet. Diese Ankündigung löste am Freitag einen scharfen Einbruch der Ölpreise von mehr als zehn Prozent aus. Fallende Energiekosten lindern kurzfristig den globalen Inflationsdruck.
Parallel dazu gibt der US-Dollar nach. Der DXY-Index fiel zum Wochenschluss auf 97,70 Punkte. Ein schwächerer Greenback macht Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums attraktiver.
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Zusätzlich befeuert die sinkende Teuerung Spekulationen über die Zinspolitik. Fed-Präsident John Williams signalisiert weiterhin längerfristige Zinssenkungen. Niedrigere Zinsen senken die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall. Die US-Notenbank dürfte die Raten im laufenden Monat voraussichtlich stabil halten.
Trotz der temporären Waffenruhe bleibt die geopolitische Lage fragil. US-Präsident Trump kündigte an, die militärische Seeblockade gegen den Iran bis zu einem umfassenden Abkommen aufrechtzuerhalten.
Großbanken visieren neue Hochs an
Der fundamentale Rückenwind für Gold bleibt stark. Zentralbanken treten seit nunmehr 23 Monaten ununterbrochen als Nettokäufer auf. Große Investmentbanken passen ihre Prognosen entsprechend nach oben an. J.P. Morgan ruft bis Ende 2026 ein Kursziel von 6.300 US-Dollar aus. Die Deutsche Bank visiert glatte 6.000 US-Dollar an.
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Im Tagesverlauf erreichte der Spotpreis 4.878 US-Dollar je Unze. Das markiert den höchsten Stand seit März. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus damit auf über 41 Prozent.
Nach unten sichert die 50-Tage-Linie bei rund 4.800 US-Dollar den aktuellen Aufwärtstrend ab. Nach oben rückt der 55-Tage-Durchschnitt bei 4.924 US-Dollar in den Fokus. Analysten sehen hier einen ersten Widerstand vor einer möglichen Konsolidierung.
Der Goldmarkt profitiert aktuell von einem Paradoxon. Das Edelmetall steigt bei geopolitischer Eskalation als sicherer Hafen, gewinnt aber ebenso bei Entspannung durch einen schwächeren Dollar. Fällt der nächste Schlusskurs über das Intraday-Hoch von 4.878 US-Dollar, öffnet sich charttechnisch der Weg zur 5.000-Dollar-Marke. Auf der Unterseite bleibt das Level von 4.800 US-Dollar die erste Verteidigungslinie.
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