Gold: Neue Branchenberichte

Der heutige US-Verbraucherpreisindex gibt Gold die Richtung vor. Chinas Zentralbank kauft weiter, während die Fed ihre Inflationsprognose erhöht hat.

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Kurz & knapp:
  • Heutiger US-CPI-Bericht als Schlüsselereignis
  • Chinas Notenbank stockt Goldreserven weiter auf
  • Fed korrigiert Inflationsprognose für 2026 nach oben
  • Geopolitische Spannungen stützen strukturelle Nachfrage

Der März-Inflationsbericht der USA, der heute um 14:30 Uhr MEZ veröffentlicht wird, könnte Golds nächste Richtung vorgeben. Ökonomen erwarten einen Anstieg der Verbraucherpreise auf 3,70 Prozent im Jahresvergleich — ein markanter Sprung gegenüber den 2,4 Prozent im Februar, getrieben vor allem durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges.

Waffenstillstand bringt keine Ruhe

Gold schloss gestern nahe der 4.785-Dollar-Marke, nachdem die Sitzung von erheblichen Schwankungen geprägt war. Berichte über einen gestoppten Öltankertransit durch die Straße von Hormus und Vorwürfe, drei Waffenstillstandsbedingungen seien bereits gebrochen worden, sorgten für Unruhe. US-Vizepräsident JD Vance deutete zwar auf erste Zeichen einer Wiedereröffnung der Meerenge hin — und führt eine Delegation zu direkten Gesprächen mit dem Iran nach Islamabad. Ein moderater Anstieg des Dollars und der Anleiherenditen hielt den Goldpreis jedoch unter Druck.

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Fallende Renditen und Wetten auf spätere Fed-Zinssenkungen im Jahr 2026 stützen das Edelmetall gleichzeitig von unten. Ein klarer Trend fehlt damit vorerst.

Peking kauft — zum 17. Mal in Folge

Abseits der täglichen Nachrichtenlage bleibt die strukturelle Nachfrage ein stabilisierender Faktor. Chinas Zentralbank hat ihre Goldreserven im 17. Monat in Folge aufgestockt und hält nun 74,22 Millionen Feinunzen im Wert von rund 387,6 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachter nennen drei Haupttreiber hinter dem anhaltenden Zentralbankkauf: geopolitische Spannungen, fiskalische Risiken in großen Volkswirtschaften und die fortschreitende De-Dollarisierung.

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Fed erhöht Inflationsprognose still

Das Protokoll der März-FOMC-Sitzung offenbarte eine bemerkenswerte Revision: Die Fed hob ihre Inflationsprognose für 2026 von 2,4 auf 2,7 Prozent an — die größte Aufwärtskorrektur in einem einzelnen Jahr der jüngeren Zyklen. Auch die Kerninflation wurde von 2,5 auf 2,7 Prozent hochgesetzt. Gleichzeitig signalisiert der Dot-Plot weiterhin nur eine Zinssenkung in diesem Jahr, eine Bewegung am 29. April gilt als ausgeschlossen.

Reicht ein heißer CPI-Wert, um Gold als klassischen Inflationsschutz neu zu positionieren — oder überwiegt die Perspektive länger erhöhter Zinsen? Der Index liegt trotz eines Rückgangs von rund 7,7 Prozent in den vergangenen 30 Tagen noch immer rund 12 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 5.450 Dollar. Die heutigen Daten liefern zumindest eine erste Antwort darauf, welche Kraft gerade stärker zieht.

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