Gold: Powell stoppt den Ausverkauf

Der Goldpreis legt nach starkem Monatsverlust deutlich zu, nachdem Fed-Chef Powell die Inflationserwartungen als verankert bezeichnete. Zentralbankkäufe und technische Faktoren unterstützen die Erholung.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Fed-Chef Powell dreht Stimmung am Goldmarkt
  • Goldpreis steigt um über zwei Prozent
  • Zentralbanken bleiben netto Käufer von Gold
  • Technische Kennzahlen zeigen Erholungspotenzial

Nach dem stärksten Monatsverlust seit 2008 hat Gold heute eine deutliche Erholung hingelegt. Der Auslöser: Fed-Chef Jerome Powell signalisierte in einer Rede an der Harvard University, dass die langfristigen Inflationserwartungen trotz steigender Energiepreise „gut verankert“ seien. Das reichte, um die Stimmung am Goldmarkt zu drehen.

Powells Worte, Powells Wirkung

Der Goldpreis fiel zunächst auf ein Tagestief von 4.494 US-Dollar, belastet durch einen stärkeren Dollar. Nach Powells Äußerungen drehte der Markt jedoch schnell. Die zehnjährige US-Staatsanleiherendite fiel auf 4,32 Prozent – ein wichtiger Faktor, denn niedrigere Renditen senken die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls. Bis zum Nachmittag kletterte der Preis auf ein Tageshoch von 4.624 Dollar, das Handelsvolumen lag rund zwölf Prozent über dem 20-Tage-Durchschnitt.

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Zum Handelsschluss notierte Gold bei 4.611,98 Dollar – ein Plus von 2,23 Prozent gegenüber dem Vortag. In Euro gerechnet stieg der Preis auf 4.003 Euro, ein Zuwachs von knapp zwei Prozent.

Strukturelle Unterstützung bleibt bestehen

Neben dem Fed-Signal spielten weitere Faktoren eine Rolle. Der World Gold Council bestätigte heute, dass Zentralbanken im ersten Quartal 2026 netto Käufer blieben – im Schnitt 585 Tonnen. Das liefert eine strukturelle Untergrenze für den Markt. Zudem sorgte das Quartalsende für technisches Rebalancing und Short-Eindeckungen, was die Aufwärtsbewegung verstärkte.

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Technisch bleibt die Lage zweigeteilt. Gold hält sich klar über seinem 200-Tage-Durchschnitt bei 4.124 Dollar, liegt aber noch deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt bei 4.807 Dollar, der als nächster Widerstand gilt. Der RSI hat die überverkaufte Zone verlassen und steht bei 44 – es gibt also noch Luft nach oben.

Was als Nächstes zählt

Der unmittelbare Fokus liegt auf den US-Arbeitsmarktdaten: die JOLTS-Zahlen in dieser Woche, gefolgt vom Arbeitsmarktbericht am Freitag. Hält Gold heute Nacht den Monatsschluss über 4.550 Dollar, rechnen Analysten mit einer Konsolidierung zwischen 4.600 und 4.750 Dollar im April. Ein erneuter Anstieg des Dollar-Index oder eine Eskalation im Persischen Golf könnte den Preis allerdings zurück auf das Unterstützungsniveau bei 4.400 Dollar drücken.

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Über Dieter Jaworski 2452 Artikel

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Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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