Ein Tweet reicht, um den Goldmarkt zu erschüttern. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Iran schickten den Goldpreis vergangene Woche innerhalb kürzester Zeit um mehr als 100 US-Dollar in den Keller — ein seltener Einbruch, der die fragile Stimmung an den Rohstoffmärkten offenbart.
Vom Wochenhoch in den freien Fall
Die Woche startete noch verhalten: Gold notierte zunächst bei rund 4.400 US-Dollar pro Unze, bevor ein kräftiger Aufwärtstrend einsetzte. Zeitweise kletterte das Edelmetall bis auf knapp 4.800 US-Dollar — ein markanter kurzfristiger Höchststand. Doch genau auf diesem Niveau kippte der Markt. Trumps harte Rhetorik gegenüber Teheran löste einen abrupten Ausverkauf aus, der den Preis unter die Marke von 4.600 US-Dollar drückte.
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Die Reaktion zeigt, wie eng der Goldpreis derzeit am geopolitischen Puls hängt. Experten sehen den Markt nahezu ausschließlich von politischen Faktoren getrieben — klassische Makrovariablen wie Dollar-Stärke oder Zinsniveau spielen zwar weiterhin eine Rolle, treten aber gegenüber dem Nahost-Konflikt in den Hintergrund.
Wochenbilanz trotzdem positiv
Trotz der heftigen Turbulenzen schloss Gold die Woche bei rund 4.700 US-Dollar — und verzeichnete damit die zweite Woche in Folge ein Plus. Die Erholung vom Wochentief war bemerkenswert schnell. Solange die Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran nicht wesentlich abklingen, bleibt das Edelmetall gut unterstützt. Ein nachhaltiger Rückfall unter die 4.600-Dollar-Marke würde jedoch signalisieren, dass die Risikobereitschaft der Anleger stärker zurückgekehrt ist als bislang angenommen.
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