Nach vier Gewinntagen in Folge hat der Goldpreis am Donnerstag abrupt den Rückwärtsgang eingelegt. Auslöser war eine Rede von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Konflikt, die neue Unsicherheit an die Märkte brachte. Während das Edelmetall unter Druck geriet, reagierten Ölpreis und US-Dollar mit deutlichen Aufschlägen.
Unsicherheit treibt Öl und Dollar
Trump stellte in seiner Ansprache zwar ein baldiges Ende der militärischen Operationen im Iran in Aussicht, nannte jedoch keinen konkreten Zeitplan. Gleichzeitig kündigte er für die kommenden Wochen extrem harte Angriffe an. Diese unklare Gemengelage trieb die Preise für Nordseeöl Brent und US-Leichtöl WTI um rund acht Prozent in die Höhe.
Parallel dazu wertete der US-Dollar gegenüber dem Euro spürbar auf. Ein stärkerer Greenback macht das in Dollar gehandelte Edelmetall für ausländische Investoren teurer. Dieser Währungseffekt drückte den Spotpreis im Tagesverlauf um über 110 US-Dollar nach unten, zeitweise fiel die Notierung bis auf 4.554 US-Dollar. Einen noch tieferen Rücksetzer verhinderte lediglich eine Meldung aus dem Nahen Osten. Demnach arbeitet der Iran derzeit an einem Protokoll mit dem Oman, um den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu überwachen.
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Gemischte Signale der Großinvestoren
Auf institutioneller Ebene zeigt sich derweil ein zwiespältiges Bild. Globale Gold-ETFs verzeichneten im Februar zwar den neunten Monat in Folge Zuflüsse, neuere Berichte deuten jedoch auf erste Kapitalabflüsse und eine wachsende Vorsicht der Anleger hin.
Auch bei den globalen Zentralbanken kühlt das Momentum leicht ab. Sie kauften im Januar mit fünf Tonnen deutlich weniger Gold als im Vorjahresdurchschnitt. Allerdings verbreitert sich die Basis der Käufer: Länder wie Malaysia und Südkorea stocken ihre Reserven nach längerer Pause wieder auf. Trotz des aktuellen Preisrückgangs behauptet Gold seit Jahresbeginn ein Plus von rund sechs Prozent.
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Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten
Nach den geopolitischen Turbulenzen rücken nun wieder makroökonomische Faktoren in den Vordergrund. Da die Terminmärkte laut CME-Daten derzeit keine Zinssenkung im April einpreisen, achten Anleger besonders auf die anstehenden Wirtschaftsdaten aus den USA:
- 3. April: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
- 4. April: Nonfarm Payrolls (US-Arbeitsmarktbericht)
- 4. April: US-Arbeitslosenquote und Services PMI
Wegen des Osterfeiertags bleibt der US-Aktienmarkt am morgigen Freitag geschlossen. Sollte sich die Lage an der Straße von Hormus über das Wochenende weiter zuspitzen, dürften steigende Energiepreise die Inflationserwartungen neu entfachen und den Handlungsspielraum der Notenbanken im Hinblick auf künftige Zinsschritte zusätzlich einschränken.
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