Nach dem stärksten monatlichen Preisverfall seit der Finanzkrise 2008 wagen sich die Käufer beim Gold wieder aus der Deckung. Schwächere US-Arbeitsmarktdaten und eine drohende Ausweitung amerikanischer Importzölle treiben Anleger zurück in den sicheren Hafen. Die Kombination aus einem nachgebenden US-Dollar und geopolitischen Risiken sorgt zum Start in den April für spürbaren Rückenwind.
Schwacher Dollar und Zollsorgen
Verantwortlich für den aktuellen Kursanstieg ist in erster Linie die Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank. Der jüngste JOLTS-Bericht zeigte einen unerwartet deutlichen Rückgang der offenen Stellen in den USA auf 6,88 Millionen. Diese Abkühlung am Arbeitsmarkt setzt den US-Dollar unter Druck, der prompt unter die wichtige Marke von 100 Punkten rutschte. Da Gold international in Dollar gehandelt wird, macht ein schwächerer Greenback das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger. Dies hievte den Spotpreis im frühen europäischen Handel zeitweise auf ein Tageshoch von 4.724 US-Dollar.
Zusätzlich stützen handelspolitische Entwicklungen die Nachfrage. Die US-Regierung nutzt aktuell Section 122 zur Einführung universeller Zölle von zehn Prozent. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer brachte nach einem neuen Urteil des Obersten Gerichtshofs sogar eine Erhöhung auf 15 Prozent ins Spiel. Solche systemischen Risiken veranlassen Investoren dazu, ihre Portfolios verstärkt mit Gold abzusichern.
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Zentralbanken stützen langfristig
Trotz der aktuellen Erholungstendenz liegt ein harter Monat hinter dem Edelmetall. Im März verzeichnete Gold einen Preisrückgang von rund 14,6 Prozent. Vom Allzeithoch bei knapp 5.600 US-Dollar Ende Januar ist der Kurs noch immer ein gutes Stück entfernt. Dennoch bleibt die Jahresbilanz für 2026 mit einem Plus von gut acht Prozent in US-Dollar positiv.
Strukturelle Unterstützung erhält der Markt weiterhin von institutioneller Seite. Für das laufende Jahr wird erwartet, dass Zentralbanken rund 755 Tonnen Gold erwerben. Zwar liegt dieser Wert unter den Rekordkäufen der vergangenen drei Jahre, er übertrifft die historischen Durchschnittswerte vor 2022 jedoch deutlich. Parallel dazu rechnen Experten mit robusten Zuflüssen von etwa 250 Tonnen über börsengehandelte Fonds (ETFs).
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Blick auf den Wirtschaftskalender
Die Nachhaltigkeit der angelaufenen Erholung hängt nun direkt von den anstehenden US-Wirtschaftsdaten ab. Der Fokus liegt in dieser Woche auf folgenden Terminen:
- 1. April: ADP-Beschäftigungsbericht und ISM Einkaufsmanagerindex (Industrie)
- 2. April: Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
- 3. April: Offizieller US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls) und ISM Einkaufsmanagerindex (Dienstleistungen)
Besonders der ADP-Bericht, für den lediglich 40.000 neue Stellen im Privatsektor erwartet werden, sowie die Nonfarm Payrolls am Karfreitag haben das Potenzial, die Zinserwartungen der Märkte neu zu justieren. Ein Ergebnis unter den Erwartungen dürfte den US-Dollar weiter belasten und die aktuelle Aufwärtsbewegung des Goldpreises fundamental untermauern.
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