Der Goldpreis hat erstmals die Marke von 4.700 US-Dollar je Unze durchbrochen und damit ein neues Allzeithoch erreicht. Bis Dienstagmorgen verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 123,00 auf 4.718,40 Dollar pro Feinunze. Auch Silber markierte zwischenzeitlich einen historischen Höchststand.
Die Flucht in sichere Häfen nimmt damit dramatisch Fahrt auf. Verantwortlich für den Kurssprung sind die eskalierenden geopolitischen Spannungen rund um US-Präsident Donald Trumps Bestrebungen, Grönland unter Kontrolle der USA zu bringen. Trump drohte mit Zöllen gegen acht europäische Länder, die sich seinen Grönland-Plänen widersetzen.
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Kapitalmärkte gegen Trump
Die Aktienkurse fallen, die Kapitalmarkt-Zinsen schießen in die Höhe – ein klares Misstrauensvotum gegen die Politik von Trump. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterten nach einer markanten Verkaufswelle auf das höchste Niveau seit Ende August. Damit werden die Schulden der USA immer weniger tragfähig.
Der Dollar geriet gleichzeitig unter Druck, was dem Goldpreis zusätzlichen Auftrieb verlieh. Anhaltende Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed waren hierfür mitverantwortlich. Der Oberste Gerichtshof der USA will sich in dieser Woche mit dem Fall befassen, der Trumps Versuch betrifft, Fed-Gouverneurin Lisa Cook zu entlassen.
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Zinssenkung bleibt aus
Trumps Wunsch nach niedrigeren Zinsen sorgt zwar für ein starkes Interesse an Gold, doch die Fed bleibt hart. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt aktuell eine Wahrscheinlichkeit von nur fünf Prozent an, dass am 28. Januar eine Zinssenkung um 25 Basispunkte verkündet wird.
Investoren haben ihre Positionen massiv angepasst. Laut der aktuellen Umfrage unter globalen Fondsmanagern ist „long Gold“ mit 51 Prozent der Nennungen zur meistgenutzten Position geworden – und hat damit die zuvor dominante „long Magnificent 7“-Position abgelöst. Die Cashquoten sind auf ein Rekordtief von 3,2 Prozent gefallen, während die Absicherungen gegen einen scharfen Kursrückgang das niedrigste Niveau seit Januar 2018 erreicht haben.
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