Gold: Verunsicherung allenthalben!

Gold Aktie

Ein Einbruch von über 21 Prozent seit dem Allzeithoch bei 5.598 Dollar — und das innerhalb weniger Wochen. Der Goldmarkt erlebt eine seiner heftigsten Korrekturen seit Jahren, ausgelöst ausgerechnet durch eine Kombination aus restriktiver Fed-Politik und eskalierendem Ölpreisschock.

Warum steigende Inflation Gold schadet

Das Paradoxe an der aktuellen Situation: Ein Konflikt, der eigentlich Kapital in sichere Häfen treiben sollte, wirkt als Belastung. Öl schoss auf 111 Dollar pro Barrel — den höchsten Stand seit 2022. Das trieb die Inflationserwartungen nach oben, was die Fed zu einer restriktiveren Haltung zwang. Statt der erwarteten zwei Zinssenkungen signalisiert der aktuelle Dot-Plot nur noch eine für 2026. Die Folge: Reale Renditen bei US-Staatsanleihen kletterten von unter 2 auf über 2,5 Prozent. Gold als unverzinsliches Asset verliert in diesem Umfeld schlicht an Attraktivität.

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Den vorläufigen Tiefpunkt markierte Montag, der 23. März, als der Spotpreis intraday auf 4.207 Dollar fiel — ein Minus von 6,5 Prozent an einem einzigen Tag.

Trumps Iran-Signal stabilisiert die Lage

Die leichte Erholung auf rund 4.424 Dollar gestern geht auf ein diplomatisches Signal zurück: US-Präsident Trump verschob geplante Angriffe auf iranische Energieanlagen, nachdem er nach eigenen Angaben „produktive“ Gespräche mit Teheran geführt hatte. Schnäppchenjäger nutzten die Gelegenheit — der Preis stabilisierte sich.

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Strukturell bleibt die Nachfrageseite intakt. Zentralbanken kaufen Gold weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt, getrieben von Reservediversifizierung und De-Dollarisierungsstrategien. Das federt tiefere Rückschläge ab, reicht aber allein nicht für eine Trendumkehr.

PMI-Daten als nächster Richtungsgeber

Heute werden die US-PMI-Daten für März veröffentlicht. Schwache Zahlen könnten die Zinssenkungserwartungen neu beleben und Gold Auftrieb geben. Starke Daten hingegen würden den Dollar weiter festigen — und den Druck auf das Metall aufrechterhalten. Solange der Iran-Konflikt ungelöst bleibt und die Straße von Hormus nicht wieder vollständig geöffnet ist, dürfte das Aufwärtspotenzial begrenzt bleiben.

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