Gold: Vierter Wochengewinn in Folge!

Der Goldpreis notiert trotz gemischter Signale stabil im Plus. Eine neue LBMA-Initiative könnte strukturelle Nachfrage auslösen und den Preis um bis zu 300 USD steigern.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Gold schließt Woche bei rund 4.831 USD je Unze
  • LBMA-Initiative für HQLA-Klassifizierung gestartet
  • Zentralbankkäufe verbreitern sich auf mehr Regionen
  • Schwacher Dollar und fallende Renditen stützen Gold

Vier Wochen in Folge im Plus — Gold zeigt sich bemerkenswert stabil. Hinter der ruhigen Oberfläche steckt ein Widerspruch: Ein heißer Inflationsbericht dämpfte Zinssenkungshoffnungen, stützte den Inflations-Trade aber gleichzeitig. Das Metall schloss die Woche rund 0,8 % höher bei rund 4.831 USD je Feinunze.

Dollar schwächelt, Gold profitiert

Der US-Dollar-Index fiel auf 98,10 — der dritte Wochenverlust in Folge. Ein schwächerer Dollar macht Gold für internationale Käufer günstiger. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen gab auf 4,31 % nach, was den Opportunitätsverlust beim Halten von Gold senkt.

Im Wochenverlauf kletterte der Goldpreis zeitweise auf rund 4.888 USD — ein Dreiwochenhoch. Am Freitag trieb die Meldung über einen zehntägigen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon den Kurs über 4.850 USD. Die Straße von Hormus bleibt für den Schiffsverkehr offen, was die geopolitische Risikoprämie leicht dämpfte. US-Präsident Trump erklärte allerdings, die Seeblockade werde aufrechterhalten, bis eine umfassende Einigung erzielt sei. Die Lage bleibt fragil.

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LBMA-Initiative als struktureller Rückenwind

Das strukturell bedeutendste Ereignis der Woche spielte sich abseits des Tagespreises ab. Die London Bullion Market Association und der World Gold Council haben eine Datenplattform gestartet. Ziel: nachweisen, dass Gold die Kriterien für eine Klassifizierung als High Quality Liquid Asset (HQLA) nach Basel III erfüllt. Seit über einem Jahrzehnt ist Gold von dieser Kategorie ausgeschlossen.

Die Relevanz ist erheblich. Würde Gold als HQLA anerkannt, entstünde strukturelle Nachfrage aus dem Bankensektor. Schon ein Anteil von 5 bis 10 % in HQLA-Portfolios könnte den Preis um 200 bis 300 USD je Unze treiben. Technisch sprechen die Argumente für eine Reklassifizierung: Das durchschnittliche tägliche OTC-Handelsvolumen an der LBMA liegt bei 145 Mrd. USD — vergleichbar mit dem Handelsvolumen zehnjähriger US-Staatsanleihen.

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Zentralbanken kaufen weiter

Die Zentralbanknachfrage verlangsamte sich im Januar 2026 auf 5 Tonnen — weit unter dem monatlichen Durchschnitt von 27 Tonnen aus 2025. Die Nachfrage verbreitete sich jedoch auf mehr Regionen. Malaysia und Südkorea nahmen Reserveaufstockungen wieder auf. Usbekistan war der größte Käufer, die Bank of Russia der größte Verkäufer mit 9 Tonnen.

UBS-Analysten rechnen für 2026 mit weltweiten Zentralbankkäufen von bis zu 850 Tonnen. Das dürfte den Verkaufsdruck westlicher Institutionen mehr als ausgleichen.

Ausblick auf die neue Woche

Montag und Dienstag sind handelsfreie Tage. Ab Mittwoch stehen ADP-Beschäftigungsdaten, PMI-Zahlen und am Freitag die Inflationserwartungen der Universität Michigan im Kalender. Die Fed dürfte den Leitzins im April bei 3,50 bis 3,75 % belassen — die CME Group beziffert die Wahrscheinlichkeit auf 99,5 %. Charttechnisch öffnet ein Schlusskurs über 4.924 USD den Weg zum nächsten Widerstand bei 5.045 USD.

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