Eine Waffenruhe im Nahen Osten, ein schwächelnder Dollar und steigende Zinssenkungsfantasien — das Zusammentreffen dieser drei Faktoren hat dem Goldpreis heute einen kräftigen Schub verliehen. Der Spot-Preis kletterte zeitweise auf über 4.850 USD, bevor er sich am Nachmittag bei rund 4.820 USD einpendelte. Das Handelsvolumen bei Gold-Futures lag deutlich über dem Zehntagesdurchschnitt.
Drei Treiber, ein Trend
Den Auftakt lieferte die gestern bekanntgewordene Waffenruhevereinbarung im Nahen Osten. Sie drückte den US-Dollar-Index auf ein Einmonatstief — was Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger macht. Gleichzeitig brachen die Ölpreise ein: Brent fiel unter 91 USD. Das dämpft den Inflationsdruck und ließ die Markterwartungen für eine Fed-Zinssenkung bis Jahresende auf rund 60 % steigen. Niedrigere Zinsen erhöhen die relative Attraktivität von Gold, das keine Rendite abwirft.
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Strukturelle Käufer verstärken den Trend. Die chinesische Zentralbank stockte ihre Goldreserven im März um weitere 160.000 Feinunzen auf — bereits der 17. Monat in Folge mit Zukäufen. Zudem wurde bekannt, dass die Banque de France zwischen Juli 2025 und Januar 2026 rund 129 Tonnen Gold von der New York Fed zurück nach Paris verlagert hat. Beides signalisiert anhaltendes Misstrauen gegenüber globalen Verwahrstrukturen.
Minenwerte im Aufwind
Der gesamte Minensektor profitierte. Bellevue Gold (ASX: BGL) sprang um 18,66 % auf 1,86 AUD. Im FTSE 100 legte Antofagasta um 14,5 % zu, Fresnillo verzeichnete ein Plus von 11 %. Silber zog mit einem Tagesgewinn von 5,8 % auf 77,16 USD sogar noch stärker an, Platin stieg um 4,0 % auf 2.036 USD.
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Technisch hat Gold mit dem Rückeroberung der 4.800-USD-Marke einen wichtigen Pivot-Punkt zurückgewonnen. Der nächste Widerstand liegt bei 4.850 USD, verstärkt durch den 50-Tage-EMA. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die Konfluenzzone bei 4.920 USD ins Visier nehmen, wo das 61,8-%-Fibonacci-Retracement und der 200-Stunden-SMA zusammentreffen. Der RSI zeigt positives Momentum, ohne dabei überkauft zu sein.
Islamabad als nächste Weichenstellung
Am 10. April beginnen in Islamabad offizielle Verhandlungen zwischen US- und iranischen Delegationen. Sollte die Waffenruhe halten und die Straße von Hormus dauerhaft für den Schiffsverkehr offenbleiben, dürfte der geopolitische Risikoaufschlag bei Rohstoffen weiter schrumpfen. Analysten erwarten in diesem Szenario, dass Gold stärker von makroökonomischen Daten getrieben wird — insbesondere von der Nachhaltigkeit der Dollar-Schwäche und den kommenden US-Inflationszahlen. Ein Scheitern der Verhandlungen hingegen würde die Volatilität rasch zurückbringen.
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