Der Goldpreis zeigt sich nach dem heftigen Rückschlag vom Montag leicht erholt — doch das Bild bleibt trüb. Steigende Ölpreise und hawkishe Zinserwartungen bremsen jeden Erholungsversuch aus, selbst während sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzt.
Hormuz-Krise hält die Märkte in Atem
Am Montag büßte Gold über 2 Prozent ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Ende März. Auslöser war kein Rückgang der Spannungen — ganz im Gegenteil. Die USA und der Iran lieferten sich neue Gefechte um die Kontrolle über die Straße von Hormus. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben sechs iranische Schnellboote in der Meerenge. Der Iran weitete den Konflikt daraufhin aus und griff die Vereinigten Arabischen Emirate an, wo Anlagen am Hafen von Fujairah in Brand gerieten.
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Trumps Initiative „Project Freedom“ — ein maritimes Eskortsystem mit Zerstörern, rund 100 Flugzeugen und 15.000 Soldaten — soll die blockierten Handelsrouten wieder öffnen. Während erste Schiffe begleitet wurden, meldete Irans Marine, feindliche Kriegsschiffe erfolgreich zurückgedrängt zu haben. Washington dementierte, dass US-Schiffe getroffen wurden.
Inflation frisst die Krisenfantasie auf
Normalerweise sind militärische Eskalationen im Nahen Osten ein Treiber für Gold. Diesmal läuft die Logik anders. Steigende Ölpreise — Brent kletterte zeitweise zurück über 110 Dollar je Barrel — schüren Inflationsängste. Das drückt auf die Anleihekurse, treibt die Renditen nach oben und stärkt den Dollar. Für Gold, das weder Zinsen noch Dividenden abwirft, ist das eine toxische Kombination.
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Seit Kriegsbeginn Ende Februar hat das Edelmetall mehr als 10 Prozent nachgegeben — ein ungewöhnliches Bild für eine Phase mit so hoher geopolitischer Unsicherheit. Heute Morgen erholte sich der Spot-Preis zwar leicht auf rund 4.540 Dollar je Unze, doch von einer Trendwende kann keine Rede sein.
Auf diplomatischer Ebene bewegt sich wenig: Trump lehnte den jüngsten iranischen Vorschlag als inakzeptabel ab. Teheran beharrt darauf, dass ein Waffenstillstand nur 30 Tage gelten solle, solange nicht auch andere Streitpunkte gelöst werden. Solange der Konflikt weder eskaliert noch deeskaliert, bleibt Gold in einem Spannungsfeld gefangen — zu viel Unsicherheit für einen klaren Abverkauf, zu viel Inflationsdruck für eine echte Aufwärtsbewegung.
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