Der Goldpreis tritt am Mittwochmorgen auf der Stelle. Nach einem kräftigen Plus von mehr als zwei Prozent am Vortag — die Feinunze kletterte zuletzt auf rund 4.803 Dollar — fällt der meistgehandelte Juni-Future leicht zurück.
Der gestrige Kursschub hatte einen klaren Auslöser: Berichte über mögliche Friedensgespräche zwischen Washington und Teheran sorgten für Kauflaune. Eine erste Verhandlungsrunde in Islamabad war am Wochenende ohne Einigung geblieben, doch US-Präsident Trump signalisierte, dass eine zweite Runde schon in den nächsten Tagen stattfinden könnte.
Warum Friedenshoffnung Gold bewegt
Das klingt paradox — Entspannung treibt Gold? Tatsächlich ist der Zusammenhang hier indirekter Natur. Ein Friedensabkommen würde die Straße von Hormus wieder öffnen, einen der wichtigsten Schifffahrtswege der Welt. Die Energiepreise könnten sinken, der Inflationsdruck nachlassen.
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Genau dieser Inflationsdruck hatte Gold in den Wochen zuvor gebremst: Steigende Verbraucherpreise schürten Erwartungen an höhere Zinsen — ein klassisches Gegengewicht für das zinslose Edelmetall. Erste US-Erzeugerpreisdaten fielen nun aber schwächer aus als erwartet, auch bereinigt um Energie und Lebensmittel. Das gibt der Fed zumindest etwas Spielraum.
Zölle als unterschätzter Faktor
Ein weiterer Baustein der Goldstory 2025 droht nun wieder aktuell zu werden. US-Finanzminister Bessent deutete an, dass die von Trump eingeführten Zölle bis Juli wieder auf das frühere Niveau angehoben werden könnten — nachdem der Supreme Court viele Maßnahmen zurückgedrängt hatte. Diese Handelspolitik war einer der zentralen Treiber der Goldrally im vergangenen Jahr.
Analysten der Standard Chartered Bank sehen den Aufwärtstrend deshalb als intakt an. Geopolitische Risiken und globale Handelskonflikte dürften das Edelmetall in den kommenden Monaten stützen. Die heutige Konsolidierung wirkt vor diesem Hintergrund eher wie eine normale Verschnaufpause nach einem starken Lauf.
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