Geopolitische Kehrtwenden diktieren den Rhythmus am Goldmarkt. Nach dem Scheitern der Friedensgespräche in Pakistan startete das Edelmetall zunächst mit massivem Abgabedruck in den Handelstag. Kaum signalisierten Washington und Teheran neue Verhandlungsbereitschaft, kaufte der Markt die Verluste rasant wieder auf.
Diplomatie treibt Intraday-Wende
Der Intraday-Handel verlief extrem volatil. Im asiatischen Handel rutschte der Spotpreis auf 4.702 US-Dollar ab. Wenige Stunden später schoss die Notierung auf fast 4.785 US-Dollar nach oben. Auslöser für diese Erholung von über 80 US-Dollar waren Berichte über direkte Kontakte zwischen den USA und dem Iran. Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian deuten eine Fortsetzung der Friedensgespräche an, bevor die aktuelle zweiwöchige Feuerpause ausläuft. Zum Tagesschluss pendelte sich der Kurs bei 4.761 US-Dollar ein – ein leichtes Plus von 0,33 Prozent.
Fallende Renditen stützen den Kurs
Abseits der geopolitischen Schlagzeilen liefert das makroökonomische Umfeld starken Rückenwind. Der US-Dollar-Index rutschte nach sechs Verlusttagen in Folge unter die Marke von 99 Punkten. Parallel dazu fiel die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen deutlich auf 4,29 Prozent. Dieser rasche Rückgang der Realzinsen senkt die Haltekosten für das zinslose Edelmetall erheblich und lockt frisches Kapital an.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?
Die Märkte preisen aktuell eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember ein. Der jüngste Anstieg der US-Verbraucherpreise auf 3,3 Prozent im März hält die Zinserwartungen jedoch vorerst im Zaum.
Schwellenländer liquidieren Reserven
Während Spekulanten auf das Zinsumfeld blicken, agieren einige Großakteure massiv auf der Verkäuferseite. Zentralbanken aus Schwellenländern nutzten die jüngsten Preisschocks, um Gewinne mitzunehmen. Allein die Türkei veräußerte in den zwei Wochen nach Beginn des Iran-Konflikts rund 58,4 Tonnen Gold im Wert von über acht Milliarden US-Dollar. Diese Liquidierungen dienen dem direkten Schutz der heimischen Lira.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?
Charttechnisch bewegt sich Gold nun in einer engen Spanne. Analysten verorten eine massive Widerstandszone zwischen 4.760 und 4.770 US-Dollar. Fällt diese Barriere nachhaltig, rückt die psychologisch wichtige Marke von 4.800 US-Dollar in den Fokus. Auf der Unterseite bietet der Bereich um 4.670 US-Dollar ein solides Auffangbecken.
Die nächsten Impulse liefert der Makro-Kalender mit den anstehenden US-Erzeugerpreisen für März. Fällt die Teuerung schwächer aus als die erwarteten 4,6 Prozent, dürfte dies die Zinssenkungsfantasien weiter befeuern. Gelingt in diesem Umfeld ein Ausbruch über den Widerstand bei 4.770 US-Dollar, öffnet sich charttechnisch der Weg für einen erneuten Angriff auf die Marke von 5.000 US-Dollar.
Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 14. April liefert die Antwort:
Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

