Nach dem schlimmsten Kurseinbruch seit 2013 stabilisiert sich Gold. Der Preis kletterte in der asiatischen Handelssitzung auf rund 4.556 Dollar je Feinunze – ein Plus von knapp 83 Dollar gegenüber dem Vortag. Hinter der Erholung steckt mehr als nur technische Gegenbewegung.
Strukturelle Nachfrage als Fundament
Der eigentliche Stabilisator ist die anhaltende Kaufbereitschaft der Zentralbanken weltweit. Laut World Gold Council kauften sie im vierten Quartal 2025 netto 230 Tonnen Gold – und das trotz Rekordpreisen. Zwar verlangsamte sich das Tempo zu Jahresbeginn 2026 deutlich: Im Januar lagen die Nettokäufe bei nur 5 Tonnen, weit unter dem 12-Monats-Durchschnitt von 27 Tonnen. Der strukturelle Trend bleibt jedoch intakt.
Das spiegelt sich auch in den globalen Reservedaten wider. Der Anteil des US-Dollars an den weltweiten Devisenreserven ist auf rund 40 Prozent gesunken – den niedrigsten Stand seit 1994. Gleichzeitig stieg der Goldanteil auf etwa 30 Prozent, das höchste Niveau seit 1991. USD-Reserven lagen Ende 2025 rund 12 Prozent unter dem Vorjahreswert, Goldreserven dagegen rund 40 Prozent höher.
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Was den Ausverkauf ausgelöst hat
Der Rücksetzer der vergangenen Woche war klar zinsgetrieben. Die US-Notenbank signalisierte einen „Higher for Longer“-Kurs, der Zinssenkungserwartungen für das erste Halbjahr 2026 praktisch vom Tisch fegte. Steigende Anleiherenditen und Inflationssorgen machten Gold gegenüber US-Staatsanleihen vorübergehend unattraktiv – der Preis fiel vom Allzeithoch bei 5.595 Dollar um mehr als 23 Prozent.
Die Wende kam mit dem Rückgang der Ölpreise, ausgelöst durch eine Entspannung im Nahen Osten. Niedrigere Energiepreise dämpfen den Inflationsdruck und damit die Erwartung weiterer Zinserhöhungen – ein direkter Rückenwind für Gold.
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Technisches Bild und Ausblick
Charttechnisch kämpft Gold gerade um die Marke von 4.535 Dollar, die dem Hoch vom 29. Dezember 2025 entspricht. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zunächst in Richtung 4.662 Dollar freimachen. Die übergeordneten exponentiellen Gleitenden Durchschnitte der 21-, 34- und 55-Wochen zeigen weiterhin aufwärts – solange die Unterstützungszone zwischen 4.381 und 4.402 Dollar hält, bleibt das mittelfristige Bild konstruktiv.
Der Wall-Street-Konsens für Ende März sieht eine Spanne von 4.300 bis 4.600 Dollar, der LBMA-Jahresausblick 2026 liegt bei einem Analysten-Mittelwert von 4.742 Dollar. J.P. Morgan erwartet zudem rund 250 Tonnen ETF-Zuflüsse in diesem Jahr. Das größte Rückschlagsrisiko bleibt ein erneuter Ölpreisanstieg, der Inflationsängste neu entfachen und den Dollar stärken würde.
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