Die Ereignisse in Venezuela haben die Märkte zu Wochenbeginn in Atem gehalten – und Goldman Sachs steht mittendrin. Nach der Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch die USA am Wochenende analysieren die Analysten der US-Investmentbank fieberhaft die Folgen für den Ölmarkt. Doch was bedeutet das konkret für die Aktie?
Die Analysten um Daan Struyven sehen kurzfristig „mehrdeutige, aber moderate Risiken“ für die Ölpreise. Entscheidend wird sein, wie sich die US-Sanktionspolitik gegenüber Venezuela entwickelt. Die Ölproduktion des südamerikanischen Landes wird für 2026 unverändert bei 900.000 Barrel pro Tag erwartet – doch die Langfristperspektive könnte sich drastisch ändern.
Droht ein Preisverfall?
Venezuela verfügt über rund ein Fünftel der weltweiten nachgewiesenen Ölreserven und produzierte Mitte der 2000er Jahre noch drei Millionen Barrel täglich. Sollte die Produktion bis 2030 auf zwei Millionen Barrel steigen, rechnet Goldman Sachs mit einem Preisrückgang von vier Dollar pro Barrel. „Jede Erholung der Produktion würde wahrscheinlich schrittweise erfolgen und erhebliche Investitionen erfordern“, so die Einschätzung.
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Die Bank hält trotz der Venezuela-Krise an ihren Ölpreisprognosen fest: Brent-Öl soll 2026 im Schnitt bei 56 Dollar liegen, WTI bei 52 Dollar. Für 2027 und die Folgejahre sehen die Analysten allerdings Abwärtsrisiken.
Geschäfte mit Permanent TSB
Parallel zu den geopolitischen Analysen legte Goldman Sachs am Montag seine Handelspositionen bei der irischen Permanent TSB Group offen. Die Pflichtmitteilung vom 2. Januar zeigt eine Long-Position von 2.049 Aktien – weniger als 0,01 Prozent – sowie eine Short-Position von 186.219 Aktien, etwa 0,03 Prozent. Die Bank fungiert als Berater für Permanent TSB und meldete zudem den Verkauf von 1.439 Aktien als „Borrow Partial Return“ sowie von 8 Aktien als „Loan New“.
Die Offenlegung erfolgte gemäß den irischen Übernahmevorschriften über den Regulatory News Service der Londoner Börse. Konkrete Preisangaben zu den Transaktionen wurden nicht veröffentlicht.
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