Goldpreis LBMA: 4.782 USD unter Waffenstillstands-Druck

Der Goldkurs verharrt knapp unter 4.800 Dollar, während der Markt auf den Ausgang der Nahost-Gespräche und die erwartete Zinspause der US-Notenbank wartet.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Waffenstillstandsverlängerung im Nahen Osten ungewiss
  • Fed-Leitzins voraussichtlich unverändert bei 3,5-3,75%
  • US-Inflation erreicht höchsten Stand seit Mai 2024
  • Gold-ETFs verzeichnen kurzfristige Abflüsse

Knapp unter 4.800 Dollar, ein auslaufender Waffenstillstand und eine Fed, die sich nicht bewegt — Gold steckt in einer engen Spanne fest. Das Edelmetall notiert bei 4.782 Dollar je Unze und wartet auf politische Klarheit aus dem Nahen Osten.

Waffenstillstand läuft ab — Markt hält den Atem an

Der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran läuft in dieser Woche aus. Vizepräsident JD Vance soll die US-Delegation in Pakistan erneut anführen, der Iran signalisiert ebenfalls Gesprächsbereitschaft — eine Kehrtwende gegenüber früheren Signalen. Präsident Trump machte jedoch klar: Ohne Einigung vor Ablauf werde er den Waffenstillstand nicht verlängern. Die Straße von Hormus bleibe bis zu einem Deal geschlossen.

In der Londoner Session konsolidierte Gold rund vier Stunden zwischen 4.780 und 4.793 Dollar. Zwei Ausbruchsversuche scheiterten mangels technischer Bestätigung. Der Markt wartet ab.

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Inflation drückt, Fed bleibt still

Der US-Verbraucherpreisindex stieg im März auf Jahresbasis um 3,3 Prozent — der stärkste Anstieg seit Mai 2024, hauptsächlich getrieben durch Energiekosten infolge des US-israelischen Militäreinsatzes gegen den Iran. Höhere Inflation bedeutet höhere Zinsen, und höhere Zinsen belasten das nicht-zinstragende Edelmetall.

Laut CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed ihren Leitzins im April unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent belässt, bei 99,5 Prozent. Auch Bank of England und EZB dürften in den kommenden Monaten weiter straffen — zusätzlicher Gegenwind für Gold.

Trotzdem bleibt die Jahresbilanz beeindruckend: Plus 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr, plus 8,5 Prozent im Monatsvergleich. Vom Allzeithoch bei 5.501 Dollar, erreicht Ende Januar, ist das Metall allerdings noch rund 13 Prozent entfernt.

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ETF-Abflüsse, aber Erholung setzt ein

Der SPDR Gold Trust schloss am Dienstag bei 442 Dollar — ein Rückgang gegenüber dem Vortag. Die 1-Monats-Nettoflows liegen mit knapp 2,8 Milliarden Dollar im Minus, während die 6-Monats-Bilanz mit über 4 Milliarden Dollar positiv bleibt.

Globale Gold-ETFs haben seit Beginn des Konflikts Abflüsse von rund 10,8 Milliarden Dollar verzeichnet. Analysten von Vanda betonen, diese Bewegungen spiegelten vor allem erzwungene Liquidierungen in Stressphasen wider — keine strukturell bärische Haltung. Die bekannten globalen Bestände erholen sich nach einem Sechs-Monats-Tief Ende März langsam.

Entscheidend für die nächsten Handelstage ist das Schicksal der Gespräche in Pakistan. Scheitert der Waffenstillstand, dürfte die Zone um 4.700 Dollar schnell getestet werden. Kommt eine Einigung, rückt der Widerstand bei 4.900 Dollar in den Blick — und der IWF warnt bereits, dass anhaltende Versorgungsunterbrechungen die globale Wirtschaft in eine Rezession treiben könnten.

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