Goldpreis LBMA: Goldman Sachs hält 5.400-Dollar-Ziel

Der Goldpreis steigt aufgrund gescheiterter Gespräche mit dem Iran und politischer Unsicherheit um die US-Notenbank. Anleger flüchten in den sicheren Hafen.

Goldpreis LBMA Aktie
Kurz & knapp:
  • Diplomatische Rückschläge im Nahen Osten treiben Kurse
  • Politische Einflussnahme auf US-Notenbank verunsichert Märkte
  • Spekulanten bauen Netto-Long-Positionen deutlich aus
  • Goldman Sachs hält an Jahresendziel von 5.400 Dollar fest

Die diplomatischen Bemühungen im Nahen Osten stocken. Präsident Donald Trump verlängert zwar die Waffenruhe mit dem Iran. Eine zweite Verhandlungsrunde ist allerdings gescheitert. Das treibt Anleger zurück in den sicheren Hafen Gold.

Am Mittwoch kletterte die Feinunze wieder über die Marke von 4.750 US-Dollar. Spot-Gold verbuchte ein Tagesplus von rund einem Prozent. Der Markt reagiert nervös auf die festgefahrene Lage am Persischen Golf. Teheran weigert sich strikt, die Straße von Hormus zu öffnen. Die iranische Regierung verlangt, dass die US-Marine ihre Interventionen stoppt. Vizepräsident JD Vance sagte eine geplante Reise nach Islamabad ab. Der Iran hatte zuvor eine Teilnahme an dem Treffen verweigert.

Ein weiterer Faktor stützt den Kurs. Die US-Notenbank Fed steht unter politischem Beschuss. Das Justizministerium der Trump-Regierung hat Vorladungen an die Währungshüter verschickt. Die Folge: Ernsthafte Zweifel an der Unabhängigkeit der Institution. Der designierte Fed-Chef Kevin Warsh forderte bei seiner Bestätigungsanhörung einen neuen Rahmen zur Inflationsbekämpfung. Konkrete Details blieb er schuldig.

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Ausblick auf die Zinsen

Die Märkte rechnen fest mit einer Zinspause. Laut CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für gleichbleibende Leitzinsen im April bei fast 100 Prozent. Das Zinsband dürfte bei 3,50 bis 3,75 Prozent verharren. Fed-Vertreter äußern sich vor der nächsten Sitzung Ende des Monats nicht mehr.

Das politische Rauschen überlagert derzeit die fundamentalen Daten. Die Unsicherheit lockt Spekulanten wieder in den Markt. Hedgefonds und Vermögensverwalter bauten ihre Netto-Long-Positionen zuletzt auf ein Vier-Wochen-Hoch aus.

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Im Hintergrund schichten Großinvestoren um. Nordamerikanische Anleger zogen im März die Rekordsumme von 13 Milliarden US-Dollar aus Gold-ETFs ab. Inzwischen dreht die Stimmung wieder. Goldman Sachs hält am Jahresendziel von 5.400 US-Dollar je Unze fest. Die Analysten verweisen auf anhaltende Käufe der Zentralbanken. Diese erwerben monatlich rund 60 Tonnen des Edelmetalls.

Wichtige Marken für Trader

Technisch befindet sich der Goldpreis in einer Konsolidierungsphase. Aktuell notiert das Metall spürbar unter dem Niveau vor Ausbruch des Nahost-Konflikts. Der MACD-Indikator signalisiert eine Seitwärtsbewegung. Die entscheidende Widerstandszone liegt bei rund 4.937 US-Dollar. Auf der Unterseite bietet die Marke von 4.645 US-Dollar eine wichtige Unterstützung.

Frische Impulse erwarten Händler in den kommenden Tagen. In Kürze erscheinen die US-Einkaufsmanagerindizes für April. Dazu folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Zusätzlich liefert der Inflationsbericht der Universität Michigan neue Anhaltspunkte. Fallen die Preisprognosen höher aus als erwartet, dürfte das den Druck auf die Fed weiter erhöhen.

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