Während asiatische Anleger in Rekordtempo Gold kaufen, werfen nordamerikanische Investoren das Edelmetall auf den Markt. Die eskalierende Lage am Persischen Golf treibt die Energiepreise und weckt alte Inflationsgespenster. Das zwingt den Goldpreis in die Knie und beendet eine monatelange Rally abrupt.
Am Freitag verabschiedete sich die Feinunze bei 4.689 US-Dollar ins Wochenende. Auf Wochensicht verbucht das Edelmetall ein Minus von rund drei Prozent. Seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten verlor Gold sogar ein Zehntel seines Wertes. Der Auslöser für den Preisverfall liegt in der blockierten Straße von Hormus. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran halten die Energiepreise hoch und befeuern die Inflationssorgen der Märkte.
Wie stark diese Sorgen wiegen, zeigte der jüngste Bericht der Universität Michigan. Die einjährigen Inflationserwartungen der US-Verbraucher sprangen im April von 3,8 auf 4,7 Prozent. Einen derartigen Monatsanstieg verzeichneten die Statistiker zuletzt vor einem Jahr. Parallel dazu fiel das Konsumklima auf den tiefsten jemals registrierten Wert.
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Technische Schwäche und regionale Kontraste
Interessant war die Marktreaktion am Freitag: Als der Iran die Meerenge kurzzeitig öffnete, brach der Ölpreis um elf Prozent ein. Gold legte indes leicht zu. Diese seltene Divergenz signalisiert, dass aktuell geldpolitische Erwartungen den Kurs diktieren, nicht die reine Geopolitik. Technisch dominiert ein bärisches Bild. Institutionelle Anleger nutzen Erholungen konsequent für Verkäufe. Wichtige Unterstützungen liegen nun beim Wochentief von 4.668 Dollar und der Marke von 4.610 Dollar.
Die Unsicherheit spiegelt sich in extremen regionalen Umschichtungen bei Gold-ETFs wider. Im ersten Quartal zeigten sich massive Kapitalbewegungen:
– Nordamerika verzeichnete im März historische Nettoabflüsse von 13 Milliarden US-Dollar.
– Asien meldete im gleichen Zeitraum Rekordzuflüsse in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar.
– Allein chinesische Gold-ETFs sammelten seit Jahresbeginn 8,1 Milliarden US-Dollar ein.
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Blick auf die Fed
Am 29. April steht der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank an. Es ist die letzte Sitzung vor dem Ende von Jerome Powells Amtszeit. Flankiert wird der Termin von neuen US-Wachstumsdaten für das erste Quartal. Analysten erwarten mehrheitlich, dass die Zinsen bis in das zweite Halbjahr auf dem aktuellen Niveau verharren.
Die Schweizer Großbank UBS hat ihre kurzfristige Prognose für Juni bereits auf 5.200 Dollar je Unze gesenkt. Langfristig halten die Analysten an ihrem Ziel fest und peilen bis Ende 2026 einen Preis von 5.900 Dollar an.
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