Eine Ära endet, eine neue kündigt sich an. Der Goldmarkt blickt gebannt auf die US-Notenbank Fed. In dieser Woche fallen gleich mehrere Entscheidungen, die den Kurs für Monate prägen. Geopolitik und Zinspolitik prallen direkt aufeinander.
Der Kurs schloss am Freitag bei 382,68. Auf Monatssicht steht damit ein Plus von gut acht Prozent auf der Kurstafel. Vom 52-Wochen-Hoch bei 410,91 Mitte April hat sich der Wert wieder etwas entfernt.
Das 52-Wochen-Tief von Ende März liegt mit rund 340 weit zurück. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von 58 aktuell eine neutrale Phase. Die annualisierte Volatilität bleibt mit knapp 63 Prozent hoch.
Wechsel an der Fed-Spitze
Das dominierende Thema ist der anstehende Führungswechsel. Kevin Warsh soll Jerome Powell als Fed-Chef ablösen. Powells Amtszeit endet bereits am 15. Mai. Kürzlich ließ das US-Justizministerium eine Ermittlung gegen Powell fallen. Die Folge: Warshs Bestätigungschancen schossen am Markt rasant in die Höhe.
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Warsh gilt als Hardliner beim Kampf gegen die Inflation. Er fordert ein strengeres Inflationsziel. Für Gold ist das ein Problem. Eine restriktive Geldpolitik und höhere reale Renditen belasten das zinslose Edelmetall traditionell schwer.
Zinsen und Wirtschaftswachstum
Am Mittwoch endet das letzte reguläre Fed-Treffen unter Powells Leitung. Eine Zinspause gilt als nahezu sicher. Investoren achten auf jedes Wort. Ein Signal für künftige Zinssenkungen hängt stark von der Entwicklung der Ölpreise ab.
Einen Tag später folgen die US-Wachstumszahlen für das erste Quartal. Fällt das Bruttoinlandsprodukt schwach aus, wachsen die Rezessionssorgen. Das würde Gold als sicheren Hafen stärken. Ein starkes Wachstum stützt hingegen den harten Kurs der Notenbank.
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Geopolitik trifft auf Kapitalabflüsse
Abseits der Notenbanken diktiert der Nahe Osten das Geschehen. Die Spannungen in der Straße von Hormuz treiben die Energiepreise. Das nährt die Inflation und fesselt der Fed die Hände.
Westliche Investoren ziehen derweil massiv Kapital ab. Allein im März flossen Milliarden aus nordamerikanischen Gold-ETFs ab. Dennoch stützen Zentralbankkäufe und hohe US-Defizite das Fundament des Marktes. Die Analysten der Wall Street sind extrem gespalten. Ihre Kursziele für das Jahresende liegen weit auseinander.
Eine glaubhafte Entspannung in der Straße von Hormuz würde die Ölpreise drücken. Das senkt die Inflationserwartungen und nimmt den Druck von der Notenbank. Bis dahin sorgt die unklare künftige Fed-Führung für eine hohe Unsicherheit bei der Preisbildung.
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