GS Engineering & Construction springt massiv nach oben. Die Aktie legte am Freitag um fast zehn Prozent zu. Sie schloss bei 28.800 KRW. Auslöser sind Berichte über eine mögliche Entspannung im Nahen Osten.
Geopolitik treibt Bausektor
Ein möglicher Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran beflügelt die Märkte. Anleger setzen auf milliardenschwere Wiederaufbauprojekte in der Region. Parallel dazu profitierten auch andere südkoreanische Baukonzerne von dieser Entwicklung. Das Papier notiert damit rund 16 Prozent über seinem 52-Wochen-Tief. Dieses markierte die Aktie erst am Vortag bei 24.750 KRW.
Analysten senken Kursziel
Shinhan Investment & Securities senkte das Kursziel von 48.000 auf 37.000 KRW. Die Analysten dämpften die Euphorie damit leicht. Dennoch sehen sie Potenzial im zweiten Halbjahr.
Vor allem das Geschäft mit Rechenzentren in Paju und Sejong gilt als Wachstumstreiber. Hinzu kommen Ambitionen im vietnamesischen Kernkraftmarkt. Zwar sank das Ziel für den Auftragseingang im Anlagenbau auf 1,5 Billionen KRW, ab 2027 könnte das Segment jedoch wieder deutlich zulegen.
Fokus auf Wohnungsbau
Im Heimatmarkt setzt GS Engineering verstärkt auf Wohnprojekte. Am 13. Juni eröffnet das Unternehmen ein Musterhaus für den Komplex „Bukosan Xi De Foret“. Das Projekt umfasst 1.517 Wohneinheiten in elf Gebäuden.
Der Verkauf startet am 22. Juni mit Sonderangeboten. Die endgültigen Verträge sollen Mitte Juli unterzeichnet werden. Der Einzug der Bewohner ist für Oktober 2029 geplant.
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