Der Haushaltsgerätehersteller Haier Smart Home setzt die Verringerung seines Aktienbestands fort. Vom 9. bis zum 30. September kaufte das Unternehmen insgesamt 4,55 Millionen H-Aktien über den Markt zurück. Dies entspricht einem Anteil von 0,049 Prozent am gesamten Grundkapital. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die erworbenen Papiere vollständig eingezogen werden.
Fortschritte bei H- und A-Aktien
Das Rückkaufprogramm erstreckte sich über mehrere Börsenplätze und Aktiengattungen. Medienberichten zufolge erwarb das Unternehmen allein am 24. September ein Paket von 250.000 Aktien zu einem Gesamtwert von 4,9927 Millionen HK$. Mit dem Abschluss der Transaktionen am Mittwoch summierte sich der H-Aktien-Rückkauf im September auf die gemeldeten 4,55 Millionen Anteile.
Parallel dazu meldete Haier Smart Home am Montag Fortschritte beim Erwerb eigener A-Aktien. Diese Käufe erfolgten über zentralisierte Auktionsgeschäfte an der Shanghai Stock Exchange im Einklang mit den Regularien des Handelsplatzes sowie dem geltenden chinesischen Recht. Durch die Einziehung der zurückgekauften Anteile reduziert der Konzern das Angebot am Markt, was den rechnerischen Anteilswert der verbleibenden Papiere stärkt.
Milliardeninvestitionen in KI und Vernetzung
Neben den Maßnahmen am Kapitalmarkt treibt der Konzern die Weiterentwicklung seiner Produkte voran. Im Rahmen der Neuausrichtung des Geschäftsmodells auf der IFA vor rund einem Monat stellte Haier sein Konzept „Home of Intelligent Possibilities“ vor. Dieses umfasst mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Hausgeräte, vernetzte Dienstleistungen und Robotik.
Um diese Neuausrichtung zu untermauern, plant der Konzern über einen Zeitraum von fünf Jahren Investitionen von rund 13 Milliarden Euro. Die Mittel sollen vor allem in die Bereiche künstliche Intelligenz, Halbleiterchips und IT-Sicherheit für das Internet der Dinge fließen. Damit versucht das Unternehmen, margenstärkere Geschäftsfelder rund um das vernetzte Wohnen zu erschließen.
Im gestrigen Handel schloss die Aktie von Haier Smart Home bei 1,84 Euro und lag damit auf dem Niveau ihres 50-Tage-Durchschnitts. Vom 52-Wochen-Tief bei 1,67 Euro trennt das Papier derzeit ein Abstand von 10 Prozent.
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