Indiens größter privater Kreditgeber trotzt den steigenden Refinanzierungskosten. Die HDFC Bank schließt das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Gewinnplus ab. Sinkende Risikovorsorgen stützen das Ergebnis.
Stabile Erträge und sinkende Vorsorge
Der Nettogewinn stieg im vierten Quartal um neun Prozent auf 19.221 Crore Rupien. Damit übertrifft die Bank die Erwartungen vieler Marktteilnehmer.
Der Zinsüberschuss kletterte parallel dazu auf 33.080 Crore Rupien. Dieses Ergebnis unterstreicht die starke Marktposition des Instituts im indischen Privatkundengeschäft.
Das moderate Wachstum von 3,2 Prozent beim Zinsertrag spiegelt die hohen Finanzierungskosten wider. Dennoch stützten sinkende Rückstellungen für Kreditausfälle das Ergebnis. Diese fielen um 18 Prozent auf rund 2.610 Crore Rupien.
Die Qualität der Aktiva bleibt stabil. Die Quote der notleidenden Kredite lag Ende März bei 1,15 Prozent. Das deutet auf ein effektives Risikomanagement hin.
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Marktreaktion und Analystenblick
An der Börse herrscht derweil Zurückhaltung. Die Aktie notiert bei 21,80 Euro und verlor auf Jahressicht fast 30 Prozent an Wert. Mit einem RSI von 30,8 nähert sich das Papier technisch überverkauften Regionen.
Analysten bleiben optimistisch gestimmt. Eine Gruppe von 38 Experten rät mehrheitlich zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel von 1.041 Rupien verspricht ein Aufwärtspotenzial von rund 35 Prozent.
Die Branche blickt nun auf die indische Zentralbank. Neue Regeln für die Kreditvorsorge dürften die Kapitalplanung im laufenden Jahr beeinflussen. Für die HDFC Bank bleibt die Stabilisierung der Nettozinsmarge die zentrale Aufgabe.
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