400 neue Arbeitsplätze, ein Passivhaus-Gebäude und ein Wehretat, der möglicherweise kräftig wächst — für Hensoldt verdichten sich die Signale. Der Rüstungselektronik-Konzern hat am Standort Ulm das Bürogebäude „Energon“ bezogen und damit eine der größten Kapazitätserweiterungen der jüngeren Unternehmensgeschichte vollzogen.
Expansion als Antwort auf Auftragsdruck
Der Umzug auf den Ulmer Eselsberg schafft Platz für mehr als 400 zusätzliche Mitarbeiter. Standortleiter Peter Schlote begründete den Schritt mit dem stark wachsenden Bedarf an moderner Verteidigungstechnologie und dem Druck internationaler Kunden auf die Lieferfähigkeit. Das „Energon“-Gebäude wurde nach Passivhaus-Standards errichtet — Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit gehen hier Hand in Hand.
Ulm ist für Hensoldt kein beliebiger Standort. Luftverteidigung und elektronische Kampfführung, zwei der gefragtesten Segmente im aktuellen Rüstungszyklus, sind dort konzentriert. Die Erweiterung folgt einem hohen Auftragsbestand, den das Unternehmen zum Jahresende 2025 aufgebaut hatte.
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Zahlen und Termine im Blick
Für 2026 peilt Hensoldt einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro an, bei einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19 Prozent. Ob die neuen Kapazitäten bereits messbar greifen, zeigt sich am 6. Mai, wenn der Konzern seinen Zwischenbericht für das erste Quartal vorlegt.
Die Aktie legte am Mittwoch rund drei Prozent zu und notierte bei 76,50 Euro — auf Jahressicht steht ein Plus von gut 15 Prozent, allerdings noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro aus dem Oktober 2025.
Ein zusätzlicher Katalysator könnte noch am heutigen Mittwoch folgen: Marktbeobachter erwarten die Veröffentlichung der Details zum deutschen Wehretat 2027, mit einer möglichen Steigerung von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für einen Konzern, der von staatlichen Verteidigungsbudgets lebt, wäre das ein handfester Rückenwind. Die Hauptversammlung ist für den 22. Mai 2026 als virtuelle Veranstaltung geplant.
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