Der Solarentwickler hep global steht vor einer kritischen Weichenstellung. Der Green Bond 2021/26 mit einem Volumen von 25 Millionen Euro wird bereits am 18. Mai 2026 fällig – in weniger als vier Monaten. Wie will das Unternehmen aus Güglingen diese Verbindlichkeit stemmen?
Die Antwort: Man holt sich professionelle Unterstützung. Am 23. Januar 2026 gab hep global bekannt, die norwegischen Investmentbanken Clarksons Securities AS und SB1 Markets AS mandatiert zu haben. Deren Auftrag ist klar umrissen: Prüfung und Erschließung von Refinanzierungsmöglichkeiten für die bestehenden Kapitalmarktverbindlichkeiten.
Neuaufstellung der Kapitalstruktur
Die Beauftragung der Finanzberater ist Teil einer umfassenderen Strategie. hep global will seine Kapitalstruktur grundlegend überarbeiten und die finanzielle Flexibilität erhöhen. Dabei geht es nicht nur um den Green Bond – auch die übrigen Kapitalmarktverbindlichkeiten stehen auf dem Prüfstand.
Die beiden norwegischen Banken sollen zunächst die aktuellen Marktbedingungen analysieren und verschiedene Refinanzierungsalternativen bewerten. Im nächsten Schritt werden sie den Dialog mit potenziellen Kapitalgebern aufnehmen. Welche konkreten Optionen auf dem Tisch liegen, behält das Unternehmen vorerst für sich.
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Was kommt da noch?
Spannend dürfte werden, was hep global in einer angekündigten separaten Mitteilung präsentieren wird. Das Unternehmen hat vorläufige Zahlen für 2025 sowie einen Ausblick für 2026 und 2027 in Aussicht gestellt. Diese Informationen könnten entscheidend dafür sein, wie Investoren die Refinanzierungsbemühungen bewerten.
CFO Thomas Tschirf zeichnet als mitteilende Person für die Ad-hoc-Meldung verantwortlich. Die Veröffentlichung als Insiderinformation nach Artikel 17 der EU-Marktmissbrauchsverordnung unterstreicht die Bedeutung der Refinanzierungsthematik für Anleihegläubiger und Investoren.
Die Uhr tickt – und die nächsten Wochen werden zeigen, ob hep global eine überzeugende Lösung für die anstehende Fälligkeit präsentieren kann.
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