Der französische Luxuskonzern Hermes hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und zeigt sich in beeindruckender Form. Während die ausgewiesenen Umsätze auf den ersten Blick bescheiden wirkten, offenbarte der Blick hinter die Kulissen eine bemerkenswerte Stärke.
Währungseffekte verzerren das Bild
Im Schlussquartal 2025 kletterte der Umsatz um 3,2 Prozent auf 4,09 Milliarden Euro. Doch diese Zahl täuscht. Bereinigt um Währungsschwankungen schnellte das Wachstum auf fast 10 Prozent nach oben – deutlich mehr als Analysten erwartet hatten. Der Grund für die Diskrepanz: Ungünstige Wechselkursentwicklungen drückten die in Euro umgerechneten Erlöse.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Europa mit zweistelligen Wachstumsraten. Auch in anderen Regionen legte Hermes zu. Fast alle Sparten zeigten sich robust – lediglich das Geschäft mit Parfüm und Beauty schwächelte.
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Operative Stärke überzeugt
Auf Jahressicht übertraf der Konzern die Markterwartungen beim operativen Gewinn. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen bestätigten die Franzosen ihre Mittelfristziele. Ein deutliches Signal: Das Management traut sich weiterhin einiges zu.
Die Dividende für 2025 soll bei 18 Euro je Aktie liegen – allerdings hatten sich Analysten hier mehr erhofft. Parallel dreht Hermes weiter an der Preisschraube: Im laufenden Jahr wurden die Preise bereits im Schnitt um fünf bis sechs Prozent angehoben. Ein Schritt, der zeigt, dass die Nachfrage nach Birkin-Taschen und anderen Luxusgütern weiterhin robust ist.
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Unerwünschte Annäherung aus der Vergangenheit
Parallel zu den Quartalszahlen sorgte eine andere Nachricht für Aufsehen. CEO Axel Dumas bestätigte heute, dass der verstorbene Finanzier Jeffrey Epstein mehrfach versucht hatte, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Freigegebene Dokumente des US-Justizministeriums zeigen, dass Epstein wiederholt Meetings mit Dumas anfragte und Hermes sogar bitten ließ, den Innenraum seines Privatjets zu gestalten.
Dumas wies alle Annäherungsversuche zurück. In einem Gespräch mit Journalisten sagte er heute: „Ich glaube, wir waren ein Ziel. Ich war ein junger CEO und wir steckten mitten in der LVMH-Affäre. Er war ein finanzieller Raubtier mit einem abscheulichen Ruf.“
Der Zeitpunkt der Kontaktaufnahmen fiel in eine Phase, in der Hermes sich gegen eine Übernahmeoffensive wehrte. Dumas‘ Einschätzung: Epstein versuchte, die Situation auszunutzen.
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