Die seit August 2025 geplante 300-Millionen-Franken-Kapitalerhöhung bei der Muttergesellschaft Highlight Event and Entertainment AG (HLEE) ist gescheitert. Der ursprünglich angekündigte Einstieg der CSL Mindset Ltd. als neuer Mehrheitsaktionär wurde nicht innerhalb des angestrebten Zeitrahmens umgesetzt. Der weitere Zeitplan? Völlig offen.
Für Anleger der Highlight Communications AG bedeutet das zunächst Unsicherheit. Denn die geplante Transaktion sollte die Bilanz der Muttergesellschaft stärken, das Eigenkapital erhöhen und Verbindlichkeiten abbauen. Stattdessen muss das Unternehmen nun nach Plan B suchen.
Investmentbank soll Alternativen finden
Highlight Communications reagiert auf die Verzögerung und hat offiziell eine Investmentbank beauftragt. Deren Auftrag: alternative Finanzierungsmöglichkeiten analysieren und beraten. Das Ziel bleibt unverändert – die Kapitalbasis soll gestärkt und die strategische Weiterentwicklung vorangetrieben werden.
Das Unternehmen zeigt sich trotz des Rückschlags zuversichtlich, geeignete Finanzierungsoptionen zu erhalten. Aber worauf gründet sich dieser Optimismus?
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Operativ läuft es rund
Die Geschäftszahlen für 2025 liefern die Antwort. Und die haben es in sich. Der konsolidierte Umsatz erreichte zwischen 405 und 410 Millionen Franken – damit liegt Highlight Communications über dem Vorjahreswert von 404,1 Millionen Franken.
Doch die eigentliche Überraschung steckt in der Profitabilität. Das EBITDA explodierte geradezu: Von 77,5 Millionen Franken im Vorjahr auf beeindruckende 170 bis 177 Millionen Franken. Eine Steigerung um mehr als das Doppelte.
Noch eindrucksvoller entwickelte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Dieser katapultierte sich von 36,4 Millionen Franken auf 130 bis 139 Millionen Franken. Fast eine Vervierfachung.
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Alle Bereiche verbessert
Die Geschäftsentwicklung hat sich nach Unternehmensangaben in allen Bereichen deutlich verbessert. Bereits in den ersten neun Monaten 2025 deutete sich der Trend an: 264,7 Millionen Franken Umsatz, 55,6 Millionen Franken EBITDA und 82,5 Millionen Franken operativer Cashflow.
Das Management geht davon aus, dass sich der positive Trend auch 2026 fortsetzen wird. Die endgültigen Zahlen für 2025 sollen im April 2026 veröffentlicht werden.
Für Anleger ergibt sich damit ein zwiespältiges Bild: Operativ läuft das Geschäft besser denn je, doch die Finanzierungsfrage auf Konzernebene bleibt ungeklärt. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die beauftragte Investmentbank eine tragfähige Alternative zur geplatzten Großtransaktion findet.
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