Die Hochtief-Aktie erreicht heute erstmals die Marke von 400 Euro und setzt damit ihre beeindruckende Rally fort. Der Baukonzern sicherte sich einen weiteren Großauftrag von der Bundeswehr – diesmal für die Neugestaltung des Campus der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Das Papier legte am Mittwoch um 4,3 Prozent auf 401,80 Euro zu und markierte ein neues Allzeithoch.
Milliardenprojekt für die Bundeswehr
Hochtief wird gemeinsam mit Partnern den Campus der Bundeswehr-Universität Hamburg komplett neu entwickeln. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei etwa einer Milliarde Euro. Auf den Essener Konzern entfällt dabei ein Anteil im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Konkret übernimmt Hochtief den Rückbau bestehender Strukturen, den erweiterten Rohbau sowie die Fassadenarbeiten. Die Bundesbauabteilung vergab den Auftrag, finanziert aus dem Verteidigungshaushalt.
Der Deal reiht sich ein in eine Serie von Großaufträgen, die der Aktie in den vergangenen Monaten kontinuierlich Auftrieb verliehen haben. Besonders lukrativ erweisen sich dabei Projekte im Bereich Rechenzentren, wo Hochtief von der steigenden Nachfrage durch KI-Infrastruktur profitiert.
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160 Prozent Plus in zwölf Monaten
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit Februar 2025 hat sich der Kurs mehr als 2,6-fach verteuert – ein Plus von rund 160 Prozent. Noch vor einem Jahr notierte das Papier bei etwa 155 Euro. Seit Sommer 2025 jagt ein Rekord den nächsten, wobei die 400-Euro-Marke lange als psychologisch wichtige Hürde galt.
Der mehrheitlich zum spanischen Infrastrukturkonzern ACS gehörende Baukonzern profitiert dabei nicht nur von einzelnen Großaufträgen, sondern auch von einer robusten Auftragspipeline. Die Kombination aus staatlichen Infrastrukturprojekten und privaten Rechenzentrumsbauten sorgt für eine breite Diversifikation im Auftragsportfolio.
Mit der heutigen Kursexplosion dürften sich insbesondere langfristige Anleger freuen, die auf die Transformation des Konzerns gesetzt haben. Die Positionierung im Zukunftsmarkt Digitale Infrastruktur zahlt sich aus – und der Bundeswehr-Auftrag zeigt, dass auch traditionelle Großprojekte weiterhin zum Geschäftsmodell gehören.
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