IBM Aktie: Historischer Crash

Die IBM-Aktie erlitt den größten Tagesverlust seit 25 Jahren, nachdem ein neues KI-Tool von Anthropic das lukrative Cobol-Wartungsgeschäft des Konzerns bedroht.

IBM Aktie
Kurz & knapp:
  • Stärkster Tagesverlust seit über 25 Jahren
  • Neues KI-Tool bedroht Cobol-Geschäftsmodell
  • Panikverkäufe belasten gesamten US-Markt
  • Gold profitiert als sicherer Hafen

Die IBM-Aktie erlebte am Montag einen dramatischen Einbruch von 13 Prozent – den stärksten Tagesverlust seit über 25 Jahren. Auslöser war eine Ankündigung des KI-Unternehmens Anthropic, die eine zentrale Säule des IBM-Geschäftsmodells ins Wanken bringt.

KI-Tool bedroht Mainframe-Geschäft

Das KI-Unternehmen Anthropic stellte eine neue Version seines Tools „Claude Code“ vor. Die Besonderheit: Das System kann nun auch mit der alten Programmiersprache Cobol arbeiten – einer Technologie, die für IBM nach wie vor von enormer Bedeutung ist. Tausende Unternehmen weltweit nutzen IBM-Mainframes, die auf Cobol basieren. Dieses lukrative Wartungs- und Servicegeschäft könnte durch die neue KI-Lösung massiv unter Druck geraten.

Investoren reagierten mit Panikverkäufen. Die Sorge: Wenn KI-Tools künftig die Programmierung und Wartung von Cobol-Systemen übernehmen können, schrumpft IBMs Wettbewerbsvorteil rapide. Das Unternehmen verdient seit Jahrzehnten gut an der Abhängigkeit seiner Kunden von dieser veralteten, aber kritischen Infrastruktur.

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Wall Street im KI-Schock

Der IBM-Crash kam nicht isoliert. Der gesamte US-Markt stand am Montag unter Druck. Der Dow Jones verlor 1,66 Prozent und rutschte unter die Marke von 49.000 Punkten – der tiefste Stand seit drei Wochen. Der S&P 500 gab um 1,04 Prozent auf 6.837,75 Punkte nach, der Nasdaq 100 verlor 1,21 Prozent.

Händler berichteten von deutlich gesunkener Risikobereitschaft. Die Unsicherheit über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf etablierte Geschäftsmodelle verunsichert Anleger zunehmend. Besonders Technologie- und Finanzwerte wurden hart getroffen. Hinzu kommen anhaltende Sorgen über die US-Zollpolitik, die das Marktsentiment zusätzlich belasten.

Der Goldpreis profitierte vom Flucht in sichere Häfen und stieg um 2,5 Prozent auf 5.234 Dollar je Feinunze. Der Euro notierte bei 1,1792 Dollar leicht schwächer.

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Über Dieter Jaworski 1549 Artikel

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

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