InterContinental Hotels Group präsentierte am Dienstag für das Geschäftsjahr 2025 ein gemischtes Bild. Der weltweit führende Hotelbetreiber steigerte den bereinigten Gewinn je Aktie um 16 Prozent auf 501,3 US-Cent. Doch hinter den soliden Zahlen verbirgt sich eine deutliche regionale Schwäche: Das Amerika-Geschäft schwächelte zum Jahresende spürbar ab.
Amerika-Geschäft bricht im Schlussquartal ein
Die Erlöse pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) in Nord- und Südamerika sanken im vierten Quartal um 2 Prozent – der stärkste Rückgang des gesamten Jahres. Besonders die nachlassende Reisetätigkeit der US-Regierung und rückläufige internationale Besucherzahlen belasteten. Über das Gesamtjahr 2025 hinweg legte der RevPAR in der Region nur mickrige 0,3 Prozent zu. Nach einem positiven Start mit plus 3,5 Prozent im ersten Quartal drehte die Entwicklung kontinuierlich ins Minus.
Ganz anders das Bild in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien: Dort wuchs der RevPAR um solide 4,6 Prozent über das Jahr. Im Schlussquartal beschleunigte sich das Wachstum sogar auf 7,1 Prozent. Selbst das schwächelnde China-Geschäft kehrte im vierten Quartal mit plus 1,1 Prozent nach einer Jahresperformance von minus 1,6 Prozent in die Wachstumsspur zurück.
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443 neue Hotels und fast eine Milliarde für Aktionäre
Trotz turbulenter Marktbedingungen eröffnete IHG 2025 rekordverdächtige 443 Hotels. Das weltweite Portfolio umfasst nun 6.963 Häuser mit rund 1,03 Millionen Zimmern. Die Pipeline blieb mit 340.000 Zimmern in 2.292 Hotels prall gefüllt – das entspricht einem Drittel des aktuellen Bestands.
Der operative Gewinn aus den Geschäftssegmenten kletterte um 12,5 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar. Die operative Marge verbesserte sich um 3,6 Prozentpunkte auf 64,8 Prozent, getrieben durch Effizienzgewinne und zusätzliche Gebühreneinnahmen aus überarbeiteten Kreditkartenvereinbarungen in den USA.
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IHG kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 950 Millionen Dollar für 2026 an – nach 900 Millionen Dollar im Vorjahr. Die Dividende soll um 10 Prozent auf 184,5 US-Cent je Aktie steigen. Goldman Sachs International wird die Rückkäufe bis Ende Dezember 2026 abwickeln, die erworbenen Anteile werden eingezogen.
Der freie Cashflow sprang auf 893 Millionen Dollar nach 655 Millionen im Vorjahr. Die Nettoverschuldung erhöhte sich um 551 Millionen auf 3,33 Milliarden Dollar, bleibt mit einem Verhältnis von 2,5 zum bereinigten EBITDA aber am unteren Ende der Zielspanne von 2,5 bis 3,0. Bis 2031 will IHG über fünf Milliarden Dollar an die Aktionäre ausschütten – vorausgesetzt, die Ziele für 2026 werden erreicht.
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