Imperial Brands kämpft gegen den schleichenden Niedergang der klassischen Zigarette. Während der Markt für Tabakprodukte weltweit schrumpft, baut der Konzern sein Geschäft radikal um. Investoren blicken derweil gespannt auf die kommenden Monate.

Wandel im Tabakregal

Das Unternehmen setzt massiv auf sogenannte Next-Generation Products. Diese E-Zigaretten und Erhitzer sollen die Lücke füllen, die sinkende Absatzzahlen bei herkömmlichen Glimmstängeln hinterlassen. Das Management trimmt den Konzern dafür auf Effizienz. Parallel dazu optimiert Imperial Brands seine Lieferketten und nutzt strategische Partnerschaften.

Der Kapitalmarkt reagiert bisher skeptisch auf den Transformationskurs. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie fast 13 Prozent an Wert. Mit aktuell 31,58 Euro notiert das Papier nur knapp über dem Jahrestief von 30,04 Euro. Dennoch hält der Konzern an seiner großzügigen Ausschüttungspolitik fest.

Rückkäufe und Termine

Das Unternehmen stützt den Kurs durch ein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Hinzu kommen regelmäßige Dividenden, die für viele Anleger das Hauptargument für ein Investment bleiben. Der Zeitplan für die nächsten Schritte steht bereits fest.

Im August folgt der Ex-Tag für die erste Zwischen-Dividende. Die zweite Zahlung ist für September geplant. Diese verlässlichen Cashflows dienen als Puffer gegen die operative Unsicherheit im Kerngeschäft.

Im November veröffentlicht Imperial Brands die Ergebnisse für das gesamte Geschäftsjahr. Dieser Termin zeigt, ob die neuen Produkte bereits genug Gewicht haben, um die regulatorischen Belastungen im Tabaksektor auszugleichen.