Imperial Brands kauft kurz vor den Halbjahreszahlen im Mai massiv eigene Anteile zurück. Der Tabakkonzern setzt damit ein klares Zeichen an den Kapitalmarkt. Die Strategie fokussiert sich auf hohe Ausschüttungen trotz eines schwierigen Marktumfelds.
Am 1. Mai erwarb das Unternehmen 220.000 Stammaktien zur Einziehung. Diese Transaktion ist Teil eines Rückkaufprogramms im Volumen von 1,45 Milliarden Pfund.
Das Papier notierte zuletzt bei 2.816,5 Pence.
Wachstum durch Preiserhöhungen
Das Management erwartet für das erste Halbjahr ein leichtes Umsatzplus. Starke Preiserhöhungen gleichen dabei sinkende Absatzmengen bei klassischen Zigaretten aus. Rauchfreie Alternativen wie E-Zigaretten gewinnen an Bedeutung.
In Europa wächst dieser Bereich sogar zweistellig. Indes könnte der Marktanteil in den fünf wichtigsten Kernmärkten leicht sinken. Das sorgt für geteilte Meinungen unter Experten.
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Die Großbank UBS stufte die Aktie zuletzt herab und verwies auf den harten Wettbewerb bei rauchfreien Alternativen. Andere Analysten loben hingegen die Preismacht des Konzerns.
Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten
Hohe Sonderzahlungen belasten die Bilanz. Nach einem Gerichtsurteil in den USA zahlte Imperial Brands 200 Millionen Dollar an R.J. Reynolds. Weitere 234 Millionen Dollar werden über die nächsten drei Jahre fällig.
Die Strategie 2030 sieht vor, die Kosten zu senken und die Cashflows zu sichern. Das bereinigte Betriebsergebnis soll im Gesamtjahr um bis zu 5 Prozent steigen. Die Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse ist für Mitte Mai geplant.
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