Die Infineon-Aktie startet fulminant ins neue Jahr. Am Dienstag kletterte der Titel zeitweise um über fünf Prozent auf 41,48 Euro – der höchste Stand seit Dezember 2021. Damit hat sich die Aktie seit ihrem Zwischentief kurz vor Weihnachten um rund 20 Prozent verteuert. Der DAX-Spitzenreiter profitiert von positiven Signalen aus den USA.
Der Auslöser? Der US-Chipkonzern Microchip Technology hat seinen Umsatzausblick für das dritte Geschäftsquartal angehoben. Das Unternehmen verweist auf eine verbesserte Auftragslage mit starken Bestelleingängen im Dezember. Besonders bemerkenswert: Das Dezember-Quartal gilt bei Microchip üblicherweise als saisonal schwach. Umso stärker wiegt nun die breite Bestellbereitschaft der Kunden.
Analysten sprechen von Nachschubzyklus
JPMorgan-Experte Harlan Sur erhöhte sein Kursziel für Microchip auf 85 US-Dollar. Sein Kollege Mark Lipacis von Evercore ISI hebt einen interessanten Punkt hervor: Microchip hatte die Prognose erst Anfang Dezember angehoben – und korrigiert sie nur vier Wochen später erneut nach oben. In der aktuellen Zyklusphase agiere das Unternehmen normalerweise eher konservativ. Lipacis ist überzeugt, dass ein Nachschubzyklus in Kürze an Dynamik gewinnen wird.
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Anleger interpretieren den optimistischen Ausblick als Signal für eine generell stärkere Nachfrage im Halbleitersektor. Nicht nur Infineon zieht an – auch der französische Wettbewerber STMicroelectronics legte in Paris um 2,8 Prozent zu.
Charttechnischer Befreiungsschlag gelungen
Aus technischer Sicht hat Infineon wichtige Hürden genommen. Seit Anfang 2023 pendelte die Aktie in einer breiten Range zwischen 28 und 38 Euro. Kurz vor Weihnachten nahm der Titel Kurs auf die obere Begrenzung – zum Jahresstart gelang dann der dynamische Ausbruch über die 38-Euro-Marke. Das frische Kaufsignal könnte weitere Investoren anlocken.
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Infineon-Chef Jochen Hanebeck bleibt bullish: Er rechnet „auf Jahre mit einem Boom bei KI-Chips“ und erwartet kräftiges Wachstum bei Halbleitern für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Von einer KI-Blase will Hanebeck nichts wissen – im Gegensatz zu Investoren wie Michael Burry, der bereits gegen Nvidia und andere Branchentitel wettet.
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Sektor von Nvidia-Chef Jensen Huang. Auf der CES in Las Vegas kündigte er an, die KI-Expertise verstärkt ins Geschäft mit selbstfahrenden Autos einzubringen. Zudem startete die Produktion des nächsten Chipsystems.
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