ING Aktie: Gewinnsprung im Schlussquartal

Die niederländische Großbank ING übertrifft mit einem Gewinnplus von 22 Prozent im vierten Quartal die Erwartungen und hebt ihre Eigenkapitalrenditeziele für die kommenden Jahre an.

ING Groep Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinnsprung von 22 Prozent im Schlussquartal
  • Eigenkapitalrenditeziel für 2027 auf über 15 Prozent angehoben
  • Kreditvolumen und Kundeneinlagen wachsen deutlich
  • Vorstand schlägt Schlussdividende von 0,736 Euro vor

Die niederländische Großbank ING hat am Donnerstag ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und konnte dabei die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Konzern, der auch die deutsche ING-Direktbank betreibt, verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinnsprung von 22 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr fiel der Überschuss mit 6,33 Milliarden Euro nur leicht um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Eigenkapitalrendite erreichte 2025 einen Wert von 13,6 Prozent. Doch damit gibt sich die Bank nicht zufrieden: Für das laufende Jahr 2026 peilt ING eine Rendite von mehr als 14 Prozent an. Noch ambitionierter wird es für 2027 – hier hob der Konzern sein Ziel auf über 15 Prozent an.

Wachstum auf allen Ebenen

Was steckt hinter dieser Zuversicht? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Die mobile Kundenbasis wuchs im vergangenen Jahr um über eine Million auf 15,4 Millionen Nutzer. Das Kreditvolumen legte um 57 Milliarden Euro oder 8 Prozent zu, die Einlagen stiegen um 38 Milliarden Euro beziehungsweise 6 Prozent.

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Besonders stark entwickelten sich die Gebühreneinnahmen: Sie kletterten um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Die Gesamterträge erreichten 23,0 Milliarden Euro. CEO Steven van Rijswijk zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung der Wachstumsstrategie, die trotz geopolitischer Unsicherheiten konsequent verfolgt wurde.

Retail- und Firmenkundengeschäft im Aufwind

Im Privatkundengeschäft verzeichnete ING ein Kreditwachstum von 38,6 Milliarden Euro. Den Löwenanteil machten Hypotheken mit einem Plus von 28,5 Milliarden Euro aus. Das Geschäftskundengeschäft trug 6,6 Milliarden Euro bei – ein Zeichen für das anhaltende Engagement bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.

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Die Einlagen im Retail-Bereich stiegen um 30,1 Milliarden Euro. Parallel dazu entwickelte sich das Wertpapiergeschäft dynamisch: Die verwalteten Vermögen und E-Brokerage-Volumina kletterten um 16 Prozent auf 278 Milliarden Euro. Immer mehr Kunden eröffneten Investmentkonten und erhöhten ihre Handelsaktivität.

Firmenkundengeschäft mit solider Performance

Das Wholesale Banking legte beim Kreditvolumen um 18,3 Milliarden Euro zu, getrieben durch starke Nachfrage im Firmenkundengeschäft und bei Working-Capital-Lösungen. Die Einlagen wuchsen um 8,0 Milliarden Euro, vor allem im Cash-Pooling-Geschäft und bei den Finanzmärkten. Die Gebühreneinnahmen stiegen um 9 Prozent.

Die Betriebskosten erhöhten sich um 4 Prozent, blieben aber am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite. Die Risikokosten lagen über das Gesamtjahr unter dem langfristigen Durchschnitt. Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug zum Jahresende 13,1 Prozent – gestützt durch zwei erfolgreiche Risikotransfer-Transaktionen im Firmenkundengeschäft. Für die Hauptversammlung schlägt der Vorstand eine Schlussdividende von 0,736 Euro je Aktie vor.

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