Der schwedische Beteiligungskonzern hat heute seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt – und die Reaktion an der Börse war deutlich: Die Aktie brach um knapp 20 Prozent ein und notiert aktuell bei rund 212 Kronen, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 271 Kronen.
Der Nettoinventarwert je Aktie fiel von 216 auf 203 Kronen – ein Minus von 5,9 Prozent. Haupttreiber war das börsennotierte Beteiligungsportfolio, das im Quartal um 9,0 Prozent nachgab. Zum Vergleich: Der schwedische Gesamtmarktindex SIXRX verlor im gleichen Zeitraum lediglich 1,2 Prozent. Eine seltene Underperformance für ein Portfolio, das seit 2010 kumuliert rund 530 Prozent Gesamtrendite erzielt hat – gegenüber 350 Prozent für den Benchmark.
Portfolio unter Druck
Innerhalb des Beteiligungsportfolios klaffte die Schere weit auseinander. CTEK legte zwölf Prozent zu, Securitas immerhin sieben Prozent. Auf der anderen Seite verloren Fagerhult Group und Troax Group jeweils rund 33 Prozent, Alimak Group büßte 27 Prozent ein. Der gemeinsame Nenner dieser Ausreißer nach unten: Alle drei sind stark im europäischen Bau- und Industriesegment exponiert, wo die Nachfrage derzeit spürbar stockt.
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Der Konzerngewinn nach Steuern fiel auf 383 Millionen Kronen, nach 812 Millionen Kronen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz der Industriesparte sank um 2,2 Prozent auf 6,74 Milliarden Kronen – auf währungsbereinigter Basis stand jedoch ein organisches Wachstum von vier Prozent.
Eigenständige Betriebe halten die Stellung
Ein stabilisierender Faktor waren die vollständig konsolidierten Industriegesellschaften. Nord-Lock Group meldete ein Rekordquartal mit einer operativen Marge von 29,4 Prozent, nach 26,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Auch Caljan steigerte seine Profitabilität deutlich – von 12,7 auf 16,5 Prozent. Dagegen geriet Swegon unter Druck: Der Umsatz sank auf 2,30 Milliarden Kronen, die Marge fiel von 9,8 auf 7,4 Prozent.
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Insgesamt verfehlten die Industriebeteiligungen alle drei internen Finanzziele für die zurückliegenden zwölf Monate. Angestrebt waren mindestens zehn Prozent Umsatzwachstum, eine operative Marge von 15 Prozent sowie eine Kapitalrendite von ebenfalls 15 Prozent. Erreicht wurden fünf, 14 und 14 Prozent. Als Erklärung nannte das Management vor allem Währungsgegenwind und schwächelnde Endmärkte – mit der Erwartung, dass der Währungseffekt ab dem zweiten Quartal nachlassen dürfte.
Auf der Akquisitionsseite blieb Latour aktiv: Im Januar wurden Alstor AB und Scandinavian Sealing AB übernommen, nach dem Berichtsstichtag kam eine weitere Transaktion hinzu. Swegon stärkte sich zudem durch zwei Zukäufe im niederländischen und dänischen Lüftungsmarkt. Der Konzern betont dabei seine Langfriststrategie – mehr als 70 Prozent des Portfoliowerts entfallen auf Beteiligungen, die seit über 20 Jahren gehalten werden.
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