Investment AB Latour meldet für das Schlussquartal 2025 einen Gewinn von 1,597 Milliarden SEK – ein Plus von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Je Aktie stehen 2,49 SEK zu Buche, verglichen mit 2,28 SEK im vierten Quartal 2024. Der Umsatz kletterte um knapp 6 Prozent auf 7,415 Milliarden SEK.
Besonders erfreulich: Die operative Marge der industriellen Sparte erreichte im vierten Quartal einen Rekordwert von 15,0 Prozent. CEO Johan Hjertonsson zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung. Der Auftragseingang legte organisch um 8 Prozent zu, was auf eine solide Nachfrage hindeutet. Allerdings bleibt das Bild gemischt – während die Baubranche schwächelt und die Hultafors Group unter Druck steht, profitieren andere Bereiche von Megatrends wie Energieeffizienz und Automatisierung.
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Dividende steigt deutlich
Der Vorstand schlägt eine Erhöhung der Dividende auf 5,10 SEK je Aktie vor – ein Anstieg um fast 11 Prozent. Basis dafür ist die gute Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025. Der Nettovermögenswert je Aktie kletterte auf 216 SEK, ein Plus von 2,4 Prozent nach Dividendenzahlungen. Zum Vergleich: Der schwedische Referenzindex SIXRX legte im gleichen Zeitraum um 12,7 Prozent zu.
Die konsolidierte Nettoverschuldung sank von 16,8 Milliarden SEK auf 15,0 Milliarden SEK. Das Portfolio der börsennotierten Beteiligungen erreichte einen Wert von 89,2 Milliarden SEK. Die starke Cashflow-Generierung von über 3,7 Milliarden SEK verschafft dem Konzern finanziellen Spielraum für weitere Zukäufe.
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Akquisitionen treiben Wachstum
Die M&A-Aktivität blieb hoch. Im vierten Quartal unterzeichnete Latour Industries eine Vereinbarung zum Kauf des schwedischen Forstmaschinenanbieters Alstor, die im Januar 2026 abgeschlossen wurde. Gleichzeitig trennte sich die Sparte von zwei Unternehmen der Mobilitätsdivision. Über das Gesamtjahr 2025 tätigte der Konzern sieben Akquisitionen mit einem kumulierten Jahresumsatz von 1,8 Milliarden SEK.
Für 2026 geht Latour mit einem robusten Auftragsbestand ins neue Jahr. Die geopolitischen Unsicherheiten machen kurzfristige Prognosen zwar schwierig, doch sieht sich das Management gut vorbereitet. Tina Hultkvist, CEO von Latour Industries, betont die Mission, innerhalb der nächsten fünf Jahre zwei neue Unternehmensplattformen aufzubauen.
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