Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat am 13. Januar 2026 dem Krebsmedikament IPN60340 von Ipsen die begehrte Breakthrough Therapy Designation verliehen. Diese Auszeichnung gilt der Kombinationstherapie aus IPN60340 mit Venetoclax und Azacitidin zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie bei Patienten, die für eine intensive Chemotherapie nicht geeignet sind.
Die Entscheidung der FDA basiert auf ermutigenden Daten der Phase-I/II-Studie EVICTION. Bei der Jahrestagung der American Society of Hematology wurden Ergebnisse von 57 Patienten präsentiert, die eine nahezu Verdopplung der vollständigen Remissionsrate im Vergleich zu historischen Standardtherapie-Daten zeigten. Besonders bemerkenswert: Die Wirksamkeit zeigte sich über alle molekularen Subtypen hinweg, auch bei Varianten, die typischerweise schwächer auf Standardbehandlungen ansprechen.
Beschleunigter Zulassungsweg möglich?
Der Breakthrough-Status ermöglicht eine beschleunigte Entwicklung und Prüfung von Medikamenten bei schwerwiegenden Erkrankungen mit deutlichem klinischen Verbesserungspotenzial. IPN60340 hatte bereits im Juli 2025 von FDA und europäischer Arzneimittelagentur EMA den Orphan-Drug-Status erhalten.
Das französische Pharmaunternehmen plant für die erste Jahreshälfte 2026 Gespräche mit der FDA über das Design der Phase-II/III-Entwicklungsprogramme. IPN60340 ist ein monoklonaler Antikörper, der auf BTN3A abzielt – ein immunregulatorisches Molekül, das bei verschiedenen Krebsarten verstärkt vorkommt.
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Neurologische Pipeline präsentiert
Parallel zur Krebsforschung verstärkt Ipsen seine Aktivitäten im neurologischen Bereich. Auf der TOXINS 2026 Konferenz in Madrid präsentierte das Unternehmen vom 14. bis 17. Januar insgesamt 14 wissenschaftliche Beiträge zu Bewegungsstörungen.
Im Fokus stand die laufende EPITOME-Studie zur Post-Schlaganfall-Spastik. Die Zwischenanalyse zeigte: 45,7 Prozent der Schlaganfallpatienten mit Lähmungen entwickelten innerhalb eines Jahres eine Spastik – deutlich mehr als die bisher dokumentierten 39,5 Prozent. Gleichzeitig erhielten in der Routineversorgung weniger als ein Prozent der Betroffenen eine Behandlung mit Botulinumtoxin A.
Die Ipsen-Aktie notierte am Dienstag in Paris bei 127,50 Euro, ein Rückgang von 1,39 Prozent.
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