Die Ipsen-Aktie legte am Donnerstag um 4,7 Prozent zu, nachdem das französische Biopharma-Unternehmen seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt und einen Ausblick für 2026 präsentiert hatte, der die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf. Der Umsatz kletterte 2025 um 10,9 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro, das Kernergebnis stieg um 16,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.
Besonders bemerkenswert: Für 2026 stellt Ipsen ein Umsatzwachstum von mehr als 13 Prozent in Aussicht – Analysten hatten lediglich 7 Prozent erwartet. Die operative Marge soll auf über 35 Prozent steigen, rund 9 Prozent mehr als vom Markt prognostiziert.
Generika-Konkurrenz in der Krise
Hinter der optimistischen Prognose steckt eine überraschende Wendung: Der Blockbuster Somatuline, dessen Umsatz Analysten 2026 um 6 Prozent schrumpfen sahen, soll nun wachsen. Grund sind Produktionsprobleme bei Generika-Herstellern, die Ipsen unerwartet Luft verschaffen. Parallel dazu beschleunigt sich das Wachstum im übrigen Portfolio. Alle Produkte außer Somatuline legten 2025 bereits um 14,2 Prozent zu.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ipsen?
Die Sparte Seltene Erkrankungen verdoppelte den Umsatz regelrecht – ein Plus von 102,5 Prozent. Auch Neurowissenschaften (plus 9,7 Prozent) und Onkologie (plus 4,1 Prozent) zogen an. CEO David Loew hob besonders die Leistung von Iqirvo hervor, einem Medikament gegen seltene Lebererkrankungen.
Fünf Meilensteine voraus
Für 2026 stehen wichtige Weichenstellungen an. Die europäische Zulassungsentscheidung für Tovorafenib bei Hirntumoren im Kindesalter steht bevor. Drei zentrale Phase-III-Studien zu Bylvay, Iqirvo und Dysport liefern Ergebnisse, ebenso wie Phase-II-Daten zum ästhetischen Einsatz von IPN10200.
Der freie Cashflow kletterte 2025 um 29,2 Prozent auf knapp über eine Milliarde Euro. Die Nettoposition verbesserte sich von 160,3 Millionen auf 559,9 Millionen Euro. Ipsen kassierte allerdings die Umsatzziele von 500 Millionen Euro für Onivyde und Tazverik. Für 2027 bleibt das Unternehmen dennoch zuversichtlich: Ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mindestens 7 Prozent zwischen 2023 und 2027 sowie eine operative Marge von 32 Prozent werden bestätigt.
Ipsen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ipsen-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Ipsen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ipsen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ipsen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


